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Altmark-Klinikum gGmbH
Krankenhaus Salzwedel

Anästhesie & Intensivmedizin
Dr. med. Günter Mitschke
Brunnenstraße 1
29410 Salzwedel
Tel (03901) 88-7600
Fax (03901) 88-7699
E-Mail
g.mitschke@altmark-klinikum.de
Altmark-Klinikum Krankenhaus Salzwedel : Medizinische Abteilungen & Zentren :
Anästhesie

Die Vorbereitung auf Ihre Anästhesie

: Ohne Schmerzen operiert werden: Anästhesie

: Was Sie wissen sollten, bevor Sie operiert werden

: Der Ablauf vor und nach der Anästhesie

: Besonderheiten bei ambulanten Narkosen

 

Anästhesie = Ohne Schmerzen operiert werden

Anästhesie bedeutet: "ohne Schmerzempfindung". Der medizinische Begriff stammt aus dem Griechischen. Bekannter ist die Anästhesie unter der Bezeichnung Narkose, wobei man einen schlafähnlichen Zustand meint, der als Allgemeinanästhesie bezeichnet wird.
Medizinische Behandlungen und Untersuchungen können z.B. in Allgemeinanästhesie schmerzfrei durchgeführt werden, aber nicht immer ist diese Anästhesieform nötig.

Es gibt drei Formen der Anästhesie:

  1. Lokalanästhesie:
    Nur ein kleiner Bezirk des Körpers wird empfindungslos gemacht. Lokalanästhesien führt der Sie operierende bzw. untersuchende Arzt selbst ohne Anästhesisten durch.
  2. Die Regionalanästhesie:
    Sie erstreckt sich auf einen größeren Abschnitt des Körpers.
  3. Die Allgemeinanästhesie:
    Sie wird auch Narkose genannt. Dabei werden Sie in einen schlafähnlichen Zustand versetzt.

Auf Wunsch können Sie bei den beiden zuerst genannten Verfahren auch schlafen.
Welches Anästhesieverfahren für Sie in Frage kommt, hängt vom Ort der Operation, der Operationsart und Ihrem körperlichen Allgemeinbefinden, sowie von Ihren persönlichen Wünschen ab.

 

Was Sie wissen sollten, bevor Sie operiert werden

Bevor Sie sich zu einer geplanten oder dringlichen Operation ins Krankenhaus begeben, sollten Sie Gesundheitsatteste, wie Impfausweis, Allergiepass, Kopien von ärztlichen Befunden mitnehmen. Die Ärzte im Krankenhaus bekommen damit einen besseren Überblick über Ihren derzeitigen Gesundheitszustand.

Geben Sie bitte dem Anästhesisten (Narkosearzt), der Sie beim geplanten Eingriff spätestens am Abend vor dem Operationstag besucht, über Ihre früheren Erkrankungen Auskunft, vor allem soweit diese Herz, Kreislauf, Lunge, Stoffwechsel, Leber, Nieren, Blutgerinnung, Unverträglichkeiten bzw. Allergien, Krampf-, Nerven- oder Muskelleiden betreffen .

In dem gelben Narkoseaufklärungsbogen bitten wir Sie, schriftlich (meist nur ja oder nein anzukreuzen), die Ihnen gestellten Fragen zu beantworten. Teilen Sie bitte dem Anästhesisten mit, welche Medikamente Sie zur Beruhigung, gegen Schmerzen oder zum Schlaf einnehmen, damit eingeschätzt werden kann, welcher Narkosemittel- und Schmerzmittelbedarf bei Ihnen besteht. Auch sollten Sie mitteilen, ob Sie früher einmal eine Narkose oder örtliche Betäubung erhalten und wie Sie diese vertragen haben. Sind bei Ihnen oder Ihrer Familie Narkosezwischenfälle bekannt, teilen Sie das bitte dem Anästhesisten mit.

Mit dem Anästhesisten können Sie dann besprechen, ob eine Allgemeinanästhesie ratsam ist, oder ob nur Teile des Körpers schmerzfrei gemacht werden können (Regionalanästhesie).

 

Bitte helfen Sie mit, vermeidbare Zwischenfälle auszuschließen, indem Sie unbedingt folgende Verhaltensregeln beachten:

 

Der Ablauf vor und nach der Anästhesie

Am Tag der Operation oder Untersuchung bekommen Sie in der Regel Medikamente verordnet, deren Wirkung speziell auf Ihre Situation abgestimmt ist. Die Medikamente werden noch auf der Station eingenommen. Sie können beruhigend oder schmerzlindernd wirken, die Magensäure- oder Speichelbildung hemmen.

Kurz vor dem Beginn des Eingriffs werden Sie in einem speziellen Raum von Ihrem Anästhesisten und dem Fachkrankenpflegepersonal erwartet. Wir beginnen die Vorbereitung auf die Anästhesie mit der ständigen Überwachung Ihrer Herztätigkeit (EKG) und wir messen Ihren Blutdruck. Als nächstes legen wir eine Infusion, den so genannten Venentropf in eine Ihrer Arm- oder Handrückenvenen. Ein Fühler an Ihrem Finger zeigt uns, wie viel Sauerstoff in Ihrem Blut ist.

Der weitere Ablauf ist davon abhängig, ob Sie eine Allgemeinanästhesie oder eine Regionalanästhesie bekommen.

Auch nach der Anästhesie sind wir zunächst bei Ihnen und beobachten Sie noch einige Zeit. Danach werden Sie auf Ihr Zimmer gebracht. Nach größeren Operationen kann es erforderlich sein, Sie vorübergehend auf unserer Überwachungsstation oder Intensivstation zu betreuen.

 

Besonderheiten bei ambulanten Narkosen

Bei Operationen in Narkose im ambulanten Bereich gelten die gleichen Bedingungen wie für den klinischen Bereich.

Am Vorabend vor der Operation können Sie ganz normal essen und trinken. Mindestens 6 Stunden vor der Operation darf nichts gegessen werden, klare Flüssigkeit bis 4 Stunden davor getrunken werden.

In der Phase nach dem Erwachen aus der Narkose sollten Sie sich langsam mobilisieren, da es anfangs zu Kreislaufproblemen kommen kann.

In der Regel können Sie je nach Dauer und Schwere des Eingriffs etwa 2-6 Stunden nach der Operation nach Haus entlassen werden. Dazu ist eine Begleitperson unbedingt erforderlich. Eine Teilnahme am Straßenverkehr ist für den Operationstag nicht erlaubt.

Nach dem Eingriff sollten Sie keinen Alkohol trinken, keinen Sport treiben und keine juristisch relevanten Entscheidungen treffen. Das heißt, Sie sollten für 24 Stunden z.B. keinen Vertrag unterschreiben. Es wäre günstig, wenn Sie jemand zu Hause betreuen könnte. Ein Telefon sollte Ihnen zur Verfügung stehen, damit Sie Rat und Unterstützung erhalten können. Wir sind selbstverständlich rund um die Uhr erreichbar und können Ihnen helfen, wenn postoperativ Probleme auftreten sollten.

RUFEN SIE UNS BITTE SOFORT AN

Wir sind rund um die Uhr erreichbar für Sie unter der Nummer (03901)-886



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