29.10.1888 |
Das Kreiskrankenhaus Salzwedel wurde mit einer Einweihungsfeier seiner Bestimmung übergeben und liegt inmitten der alten Hansestadt Salzwedel. |

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1904 |
Durch Umbau des Isolierhauses wurden weitere fünf Kranken- und ein Badezimmer gewonnen. Die Errichtung eines Erweiterungsbaus erwies sich dennoch als erforderlich. |
1906 |
Der Erweiterungsbau (Gesamtbaukosten 100.000 Reichsmark) war nach einjähriger Bauzeit fertig gestellt. |
1915 |
Das Kreiskrankenhaus Salzwedel verfügt jetzt über 60 Betten, den Anschluss an die Zentralwasserversorgung der Stadt, eine zentrale Niederdruck-Dampfheizung für den OP, einschließlich der Flure, eine Stadtgasbeleuchtung wie auch eine Kapelle. Das neue Isoliergebäude (Abriss 1998) war 1915 bezugsfertig, wurde aber in der Folgezeit aufgrund der zahlreichen Kriegsverwundeten als Lazarett hergerichtet. |
1925 |
Die beabsichtigte Anschaffung eines Kraft-Krankenwagens für Patiententransporte wurde mitgeteilt. |
1932 |
Der beantragte Neubau eines Heizhauses incl. Wohnungen wurde genehmigt, 1935 entstand ein neues Isolierhaus mit 38 Betten. |
1938 |
Anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Kreiskrankenhauses Salzwedel konnten erneut umfangreiche Neu- und Änderungsbauten zum Abschluss gebracht werden. Ein neuer Seitenflügel mit OP und Röntgenabteilung, Physiotherapie im Kellertrakt sowie einer Privatstation mit 20 Betten kamen hinzu, womit die Gesamtbettenzahl jetzt 245 betrug. Der Haupteingang wurde in Richtung Nordgiebel verlegt, gleichzeitig entstand hier ein neuer Verwaltungs- und Patientenaufnahme- Pavillon. |
1946 |
Während der Nachkriegszeit kulminierte die Gefahr von Infektionskrankheiten aller Art. Um diesen entgegentreten zu können, wurden geeignete kommunale und private Bauten dem Krankenhaus angegliedert. So konnten während des Jahres 1946 insgesamt 5800 Patienten stationär behandelt werden. Auf Befehl der SMAD wurden Beratungsstellen zur Bekämpfung von Geschlechtskrankheiten eingerichtet und Maßnahmen gegen Tuberkulose festgelegt. |
1949 |
Nach Gründung der beiden deutschen Staaten wurde die Verwaltungsfunktion der provisorischen Regierung der DDR übertragen. |
1952 |
Die Kreispoliklinik (existent seit 1950) wurde strukturell dem Kreiskrankenhaus zugeordnet. |
1953 |
Auch die Privatklinik des Dr. Dressler für Gynäkologie und Geburtshilfe wurde dem Kreiskrankenhaus angegliedert. |
1958 |
Die nach Ende des Krieges wieder im Kreiskrankenhaus tätigen Diakonissen verließen die Einrichtung, freie Schwestern traten an deren Stelle. |
1966 |
Der Neubau des Schwesternwohnheimes in der Brunnenstrasse ging seiner Fertigstellung entgegen. |
1982 |
Seit 1982 besteht die Schnelle Medizinische Hilfe (SMH), der man ab dem Folgejahr einen ärztlichen Bereitschaftsdienst der Inneren anschloss. |
1983 |
Weitreichende Rekonstruktionen des Kreiskrankenhauses (Umbau des Schwesternwohnheimes zu einem Bettenhaus für Geburtsmedizin, Einrichtung der Pädiatrie und Neonatologie, Komplexrekonstruktion des Gartenhauses) können in Angriff genommen werden. Davon profitieren in den Folgejahren auch die HNO- Abteilung (1984), die Röntgendiagnostik (1985), technische Ausrüstungen wie der Bau von Aufzügen (1985), die Wasserversorgung, ein Heizhaus (1987) u.a. |
1991 |
Großzügige Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten in den Bereichen Kinderheilkunde, Chirurgie, Gynäkologie / Geburtshilfe, Zentralsterilisation, Physiotherapie, Patientenarchiv und Röntgenabteilung werden begonnen. |
1995 |
Der erste Abschnitt des Krankenhausneubaus, ein viergeschossiges Bettenhaus einschließlich einer neuen geburtsmedizinisch- gynäkologischen Abteilung, versehen mit einem modernen und freundlichen Eingangs- und Aufnahmebereich kann seiner Bestimmung übergeben werden. |
1998 |
Im Oktober erfolgte die Grundsteinlegung für den zweiten Bauabschnitt. Dieser beherbergt einen OP- Bereich mit drei Operationssälen, eine radiologische Abteilung, eine Zentralsterilisation, eine zentrale Notfallambulanz, eine interdisziplinäre Intensivstation sowie ein Bettenhaus mit ca. 100 Betten. |
2001 |
Mit der Fertigstellung und Inbetriebnahme des 2. Neubauabschnittes im Juni 2001 stehen unseren Patienten drei moderne Operationssäle, eine interdisziplinäre Intensivstation mit 6 Betten und ein neues Bettenhaus mit 87 Betten zur Verfügung. Des Weiteren beinhaltet der 2. Neubauanschnitt eine Radiologie und eine moderne Notfallambulanz/ Rettungsstelle mit einem OP.
Allen Patienten stehen nun moderne überwiegend Ein- und Zweibettzimmer zur Verfügung. |

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2003 |
Am 1.1.2003 wird das Krankenhaus Salzwedel gemeinsam mit dem Krankenhaus Gardelegen durch den Krankenhausträger, dem Altmark-Kreis Salzwedel, in die Altmark-Klinikum gGmbH überführt. Gleichzeitig ist ein Managementvertrag mit dem Verein zur Errichtung evangelischer Krankenhäuser e.V. Berlin geschlossen worden, der seitdem die Geschäftsführung des Altmark-Klinikums wahrnimmt. |
2004 |
Kooperation mit dem Johanniter-Krankenhaus in Stendal und Gründung des „Brustzentrums Altmark“ im September. Mit dem Brustzentrum ist sichergestellt, dass Frauen mit der Diagnose Brustkrebs die beste medizinische Betreuung erhalten. |
2005 |
Das Zentrallabor ist nach umfangreichen baulichen Maßnahmen aus dem Kellerbereich in die neu gestalteten Räume im Haus 1, Erdgeschoß, Ostflügel, umgezogen. |
2005 |
Nach gut 2 Jahren intensiver Vorbereitung haben es die beiden Häuser des Altmark-Klinikums im November 2005 geschafft. Sie erhalten die krankenhausspezifische Zertifizierung nach KTQ-Richtlinien. |