Klinik für Innere Medizin und Intensivmedizin

Schwerpunkte: Gastroenterologie, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin

Die Klinik für Innere Medizin und Intensivmedizin mit den Schwerpunkten Gastroenterologie, Hämatologie und Onkologie einschließlich Palliativmedizin vertritt die gesamte Bandbreite der Medizin. Auf der Grundlage der Beschwerden der Patienten werden in der Notfallambulanz, der Aufnahmestation und den Stationen des Krankenhauses die Untersuchungen vom Allgemeinen zum Speziellen daraus resultierend die Behandlungspläne festgelegt. Diagnostik und Therapie erfolgen zeitnahe und erfassen integrativ alle Aspekte der Patienten.

Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden in der Klinik für Kardiologie speziell weiterversorgt. Patienten mit Erkrankungen des Verdauungssystems und Stoffwechselerkrankungen werden im Fachgebiet der Gastroenterologie, Tumorerkrankungen und Erkrankungen des Blut- und des Lymphsystems im Bereich Hämatologie, Onkologie weiterversorgt.

Schwerkranke, überwachungspflichtige Patienten werden notfallmäßig auf der Interdisziplinären Intensivstation betreut. Patienten, bei denen in nicht heilbaren Situationen lindernde Maßnahmen durchgeführt werden müssen, werden integrativ nach den Regeln der Palliativmedizin behandelt.


  • Intensivmedizin
    • Organisatorische Leitung der interdisziplinären Intensivstation mit 14 Betten
      und 6 Beatmungsplätzen und 3 Maskenbeatmungsplätzen
    • Fachliche Betreuung aller intensivmedizinisch zu versorgenden internistischen
      Patienten des Krankenhauses
    •  Stoffwechselstörungen
    • Elektrolyt- und Flüssigkeitsentgleisungen
    • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    • Atemwegserkrankungen
    • Nierenerkrankungen
    • Sepsistherapie
    • Maschinelle Beatmung (invasiv und nichtinvasiv)
    • Nicht-invasives und invasives Monitoring, einschl. Messung des
      Herzzeitvolumens (PICCO)
    • Nierenersatztherapie mittels CVVHDF oder Dialyse in Zusammenarbeit mit Nephrologen
    • Dilatationstracheotomie bettseitig auf der ITS
    • parenterale und enterale Ernährung
    • PEG-Anlage
    • kontinuierliche Schmerztherapie mittels thorakaler Periduralkatheter (in Zusammenarbeit mit den Anästhesisten)
    • Enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kollegen der Klinik für Anästhesie
  • Schwerpunkt Gastroenterologie

    Im Schwerpunkt Gastroenterologie werden die Erkrankungen des gesamten Verdauungssystems behandelt: im Speziellen

    • der Speiseröhre
    • des Magens, des Darms
    • der Leber
    • der Galle und
    • der Bauchspeicheldrüse.

    Dies betrifft einzelne Organe, aber auch die systemische, prozesshafte Zusammenwirkung dieser Organe im gesamten Körper, einschließlich der damit einhergehenden Stoffwechselprozesse. Die einzelnen Untersuchungsmethoden sind unten aufgeführt.

    Im Einzelnen werden folgende Untersuchungen durchgeführt:

    • Magenspiegelung (ÖGD)
    • Darmspiegelung (Koloskopie)
    • Dünndarmspiegelung: Ballonenteroskopie, Kapselendoskopie.

    Zur Behandlung werden folgende endoskopische Untersuchungsmethoden eingesetzt:

    • sämtliche Blutstillungsmaßnahmen
    • Extraktion von Fremdkörpern, Abtragung von Polypen und kleinen Tumoren, Aufdehnung und Überbrückung von Stenosen und Stents (sowohl gutartige als auch bösartige Stenosen)
    • Legen von Ernährungssonden
    • endoskopische Darstellung der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse (ERCP), einschließlich Extraktion von Steinen und Überbrückung von Engstellungen (gut- und bösartig)
    • Endosonografie kombiniert mit Ultraschalluntersuchung (Endosonografie) zur Beurteilung der Wandschichten und des Pankreas, kombiniert mit Punktionen zur feingeweblichen Untersuchung
    • Untersuchung des Dünndarms durch Kapselendoskopie und Ballonenteroskopie
    • Spiegelung der Atemwege (Bronchoskopie, einschließlich interventioneller Maßnahmen zum Beispiel Argon-Beamer-Koagulation von Blutungen und Behandlung von Tumorstenosen
    • funktionelle Untersuchung H2-Atemtest zur Untersuchung von Fructose- und Glucoseintoleranz
    • Sonographie des Bauchraumes und sämtlicher anderer Organe, interventionelle Sonographie mit Gewebsentnahmen Behandlung von Zysten und Abszessen
    • Diagnostik und Therapie von Lebererkrankungen, einschließlich viraler Hepatitiden, diesbezüglich spezielle molekularpathologische Diagnostik und individualisierte antivirale Therapie, Behandlung autoimmuner Erkrankung der Leber, der Gallenwege und des Pankreas
      Die Diagnostik und die Therapie beinhalten die systemische Integration von bildgebender Diagnostik durch leistungsfähige Radiologie, endoskopischer sonographischer und laborchemischer Diagnostiken, auf der Grundlage der Diagnostik und patientenbezogener Faktoren erstellen individueller Therapiekonzepten.

  • Schwerpunkte Hämatologie und Onkologie

    Im Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie werden sowohl die gutartigen Erkrankungen des Blutes und des Immunsystems als auch die bösartigen Erkrankungen des Blut- und Lymphsystems und sämtliche solide Tumorerkrankungen diagnostiziert und behandelt. Dies umfasst insbesondere die Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes aber auch der anderen Organe, einschließlich der Lunge, im Bereich der Hämatologie die Erkrankung des Blut- und Lymphsystems.

    In Zusammenarbeit mit der Gynäkologischen Abteilung werden fortgeschrittene bösartige Erkrankungen der Brust und der Genitalorgane behandelt in Zusammenarbeit mit urologischen Erkrankungen der Geschlechtsorgane, einschließlich der Prostata.

    • Durchführung von speziellen Blut- und Knochenmarksuntersuchungen, einschließlich Molekularpathologie und Genetik, als Grundlage zielgerichteter Therapien
    • Erstellung multimodaler Therapiekonzept
    • Durchführung von Chemotherapien
    • Monologische Therapien mit Durchführung von Antikörpertherapien, einschl. Immuntherapien (Immun-Checkpoint, Inhibitor-Therapien)
    • Kombination von Immun- u. Chemotherapien
    • zielgerichtete Therapien mit molekularen Substanzen (Small Molcules)
    • Zusammenarbeit mit spezialisierten Zentren zur Veranlassung spezieller Untersuchungen und Behandlungen
    • Interdisziplinäre palliativmedizinische Behandlung unter Einbeziehung der Psychoonkologie, Sozialarbeit, Psychotherapie, Physiotherapie, Seelsorge und spezialisierter Krankenpflege
    • Diagnostik und Therapie sämtlicher Tumorerkrankungen, einschließlich Erkrankungen des Blutes (sowohl gutartig, wie auch bösartig).
    • Insbesondere Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes der Lunge, des Lymphsystems und des Blutsystems.
    • In interdisziplinärer Zusammenarbeit auch gynäkoligische und urologische Erkrankungen
    • Blut- und Knochenmarksuntersuchungen, einschließlich Molekularpathologie und Genetik
    • Leitlinienkonforme, aber zugleich individualisierte Therapiekonzepte
    • Wöchentliche (mittwochs, 07:30 Uhr) interdisziplinäre Tumorkonferenz unter Einbeziehung der Strahlentherapie Stendal
    • Kontakt zu universitären Zentren und anderen spezialisierten Zentren

    Spezialisierte Untersuchungen (z.B. PET-CT) werden in spezialisierten Abteilungen und Institutionen durchgeführt. Grundlage der Diagnostik und Therapie sind neben den konventionellen histologischen Untersuchungen die modernen molekular-pathologischen und genetischen Untersuchungen. Auf der Grundlage der o. g. Diagnostik wird das Tumorstadium erstellt und unter Berücksichtigung individueller Gesichtspunkte leitlinienkonform Therapiekonzepte erstellt und durchgeführt. Sämtliche Tumorpatienten werden auf der interdisziplinären Tumorkonferenz besprochen.

    Die o. g. Leistungen werden stationär im Rahmen des Krankenhausbetriebes und ambulant im MVZ durchgeführt. Es bestehen enge Kontakte zur Uniklinik und anderen spezialisierten Zentren.

  • Schwerpunkt Palliativmedizin

    Palliativmedizin ist ein ganzheitliches Konzept zur Beratung, Begleitung und Behandlung schwerkranker Patienten, die an einer nicht mehr heilbaren Krankheit leiden. Im Vordergrund stehen dabei eine effektive Symptomkontrolle, also die Linderung der individuellen Beschwerden und die Unterstützung bei psychologischen, sozialen und spirituellen Bedürfnissen. Das Ziel ist, die bestmögliche Lebensqualität für die Patienten und ihre Familien zu erreichen.

    Der Palliativmedizinische Konsiliardienst steht allen Patienten im Krankenhaus Salzwedel zur Verfügung und kann ergänzend eingesetzt werden. Wir betreuen Patienten mit lebensbegrenzenden Erkrankungen und ausgeprägter Symptomatik wie z. B. fortgeschrittene Krebserkrankungen, terminale COPD und Herzinsuffizienz.

    • Behandlung und Linderung von belastenden Symptomen wie Angst, Atemnot, Schmerzen, Schwäche, Übelkeit
    • Psychologische Betreuung von Patienten und  Angehörigen 
    • Soziale Beratung und Betreuung
    • Organisatorische Unterstützung bei Entlassung, Verlegung, Beschaffen von Hilfsmitteln
    • Physiotherapie mit palliativmedizinischer Fachkompetenz
    • Wöchentliche Teamsitzung und Fallbesprechung

    Seit Anfang 2017 gibt es in unserer Klinik drei besonders eingerichtete, auf die Bedürfnisse Schwerkranker ausgerichtete Patientenzimmer, die mit ihrer wohnlichen Atmosphäre Patienten und Angehörigen eine geschützte, persönliche Umgebung in der Zeit des Krankenhausaufenthaltes bieten.

Unsere verantwortlichen Ärzte

  • Dr. med. Hartmut Hemeling

    Chefarzt | Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Hämatologie und internistische Onkologie

    Telefon

    03901 88-7300
  • Dr. med. Peer Lutz

    Chefarzt | Leiter der Notaufnahme | Facharzt für Innere Medizin, Internistische Intensivmedizin, Notfallmedizin, Diabetologe DDG, Palliativmedizin

  • Patrizia Dippe

    Oberärztin | Fachärztin für Innere Medizin

  • Dr. med. univ. Renata Miler

    Oberärztin | Fachärztin für Innere Medizin

  • Dr. med. Klaus Wiechmann

    Oberarzt | Facharzt für Innere Medizin

Weiterbildungsermächtigungen

Basisweiterbildung Innere Medizin:
36 Monate, einschließlich 6 Monate internistische Intensivmedizin

Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie:
24 Monate

Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie:
12 Monate

Facharzt für Innere Medizin:
24 Monate


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