Grußwort des Zentrumsleiters
Liebe Patientinnen und Patienten, sehr geehrte Angehörige,
die Orthopädie widmet sich der Erkrankung und Behandlung angeborener und erworbener Erkrankungen des gesamten Bewegungsapparates. Wachstumsstörungen, Fehlbildungen, Tumore, degenerative und auch rheumatologische Erkrankungen werden diagnostiziert und behandelt.
Die Therapieverfahren beinhalten sowohl konservative als auch operative Behandlungsmöglichkeiten bei Verschleißerkrankungen bei Hüft- und Kniegelenken. Die Klinik für Chirurgie (Abteilung Orthopädie-Unfallchirurgie) weist eine große Expertise bei Gelenkersatzoperationen an Hüft- und Kniegelenken auf. Jährlich werden zahlreiche Erstimplantationen, auch minimal invasive Verfahren, und Wechseloperationen an diesen Gelenken durchgeführt. Über die Jahre hinweg hat sich die Klinik für Orthopädie einen überregionalen Ruf erarbeitet.
Alle Operateure verfügen über langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet. Um die Qualität unserer Arbeit auch durch externe Spezialisten bestätigen zu lassen, wurde die Klinik für Orthopädie des Altmark Klinikums im Jahr 2025 als EPZ der Basisversorgung zertifiziert.
Ein wichtiger Parameter ist anhand strenger Kriterien und Leitlinien damit die Qualitätssicherung. Nachfolgend stellen wir Ihnen unser Leistungsspektrum vor. Wenn Sie darüber hinaus Fragen haben, sind wir gern für Sie dar.
Ihr Dr. Thomas-Olaf Bittner
Leiter des EPZ am Altmark-Klinikum Gardelegen
Leistungsspektrum & Qualitätsziele
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- Implantation von Hüft- und Knieprothesen (Erstimplantation und Wechseloperationen)
- Interdisziplinäre Diagnostik und individuelle Behandlungsplanung
- Minimalinvasive Operationsverfahren (muskelschonend)
- Spezialisierte Anästhesie und Schmerztherapie
- Enge Zusammenarbeit mit Physiotherapie und Sozialdienst
- Standardisierte Nachsorge und Rehabilitationsplanung
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Patientensicherheit:
Wir führen alle Operationen nach festen, wissenschaftlich geprüften Standards durch – das gibt Ihnen die Sicherheit, bestmöglich behandelt zu werden.Versorgungsqualität:
Unser Team aus verschiedenen Fachbereichen arbeitet eng zusammen, um für Sie eine individuell passende und medizinisch optimale Behandlung zu planen und umzusetzen.Patientenzufriedenheit:
Wir legen großen Wert auf offene Gespräche, persönliche Betreuung und darauf, dass Sie jederzeit in alle Entscheidungen rund um Ihre Behandlung eingebunden sind.Komplikationsvermeidung:
Durch höchste Hygienestandards, eine sorgfältig geplante Nachsorge und eine ständige Überwachung der Behandlungsergebnisse minimieren wir mögliche Risiken.Zertifizierte Qualität:
Wir erfüllen festgelegte Anforderungen an Struktur, Prozesse und Ergebnisse – und lassen unsere Arbeit regelmäßig von unabhängigen Fachleuten überprüfen. So stellen wir sicher, dass Sie bei uns nach neuesten medizinischen Standards, mit größtmöglicher Sicherheit und in verlässlicher Qualität behandelt werden.
Netzwerk: Gemeinsam stark
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Praxis Dr. med. Thomas-Olaf Bittner
Schwerpunktpraxis
Gartenstr. 29
39638 GardelegenUniklinik Magdeburg A.ö.R
Endoprothetik-Zentrum der Maximalversorgung der Orthopädischen Universitätsklinik und Tumorzentrum am Universitätsklinikum A.ö.R.
Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg
Klinikdirektor Prof. Dr. med. Christoph LohmannKlinikum Magdeburg gGmbH
Klinik für Viszeral-, Gefäß- und Akutchirurgie
Birkenallee 34, 39130 Magdeburg
Chefarzt Prof. Dr. Karsten RidwelskiKlinikum Magdeburg gGmbH
Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie und Neuroradiologie
Birkenallee 34, 39130 Magdeburg
Chefarzt Herr Dr. med. Ulf RedlichKlinikum Magdeburg gGmbH
Klinik f. Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Tumorzentrum
Birkenallee 34, 39130 Magdeburg
vertreten durch Prof. Dr. med. habil. Christoph KahlBG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin gGmbH
Warener Str. 7, 12683 Berlin
Vertreten durch Frau Berit KobekPraxis für Strahlentherapie Magdeburg
Hellestraße 12, 39112 Magdeburg
Dr. med. Andrea Ernst-Köhler, Dr. med. Claudia Pambor
Radiologie & Nuklearmedizin Sudenburg
Halberstädter Str. 125 - 127, 39112 Magdeburg
Dr. med. David LöwenthalPathologisches Institut Celle
Wittinger Straße 14, 29223 Celle
Prof. Dr. Axel Wellmann, Priv. Doz. Dr. Peer Flemming
MVZ-Labore Dessau Kassel GmbH
Büttenhauer Straße 6, 06847 Dessau
Dr. med. Böttcher-Lorenz
Unser Team
Unser professionelles Team besteht aus erfahrenen Fachärzt*innen für Orthopädie, Fachärzt*innen für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin, Anästhesie, Pflegekräften, Physiotherapeut*innen sowie Case-Manager*innen. Gemeinsam stehen wir für eine strukturierte, menschlich zugewandte Versorgung – vor, während und nach dem Eingriff.
Zentrumsleiter
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Zentrumsleiter | Facharzt für Orthopädie, Spezielle orthopädische Chirurgie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Chirotherapie, physikalische Therapie, Kniechirurg (DKG), orthopädische Rheumatologie
Qualifikationen: Dr. med. Thomas-Olaf Bittner
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2025 Zertifizierter Gutachter der FGIMB
2021 Stellvertr. Vorsitzender der Schlichtungsstelle für Arzthaftungsfragen Sachsen-Anhalt.
2018 Zusatzqualifikation Spezielle Orthopädische Chirurgie
2017 Gutachter für die Ärztekammer Sachsen-Anhalt
2017 Mitglied des Berufsbildungsausschusses der Ärztekammer SA
2017 Mitglied in der Fach-und Prüfungskommission Orthopädische Rheumatologie
2017 Mitglied in der Fach-und Prüfungskommission Manuelle Medizin
2017 Mitglied in der Fach-und Prüfungskommission Physikalische Therapie
2016 Zertifizierter Kniechirurg der deutschen Kniegesellschaft (DKG).
2015 Gutachter für die Schlichtungsstelle
2012 Mitglied in der Fach- und Prüfungskommission Sportmedizin
2008 Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
2008 Zusatzqualifikation – Orthopädische Rheumatologie
2006 Fachkunde im Strahlenschutz
2006 medizinischer Sachverständiger
2005 Zusatzqualifikation – Chirotherapie
2005 Facharzt für Orthopädie
2003 Zusatzqualifikation – physikalische Therapie
2001 Zusatzqualifikation – Sportmedizin
2001 Diplom – Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention
Zentrumskoordinator
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Zentrumskoordinator | Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, spezielle Unfallchirurgie, Rettungsmedizin
Qualifikationen: Dr. med. Jochen Schramm
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Leitender Oberarzt
- 2022 - heute Leiter ATZ
- 2020 - heute Zentrum für Chirurgie: Orthopädie/Unfallchirurgie
Oberarzt
017-07 – 2019-12 Orthopädie /Unfallchirurgie Altmark-Klinikum Gardelegen
Seit 2017-07 Orthopädie Facharztzentrum Am Altmark-Klinikum Gardelegen
2014-01 – 2017-06 Orthopädie /Unfallchirurgie HELIOS Klinikum Gifhorn GmbH
Assistenzarzt
2012-01 – 2013-12 Orthopädie Praxis Dres. Buck und Schubert Wolfsburg
2012-01 – 2013-12 Orthopädie /Unfallchirurgie Rhön- Klinikum Gifhorn (Teilzeit: ½ Stelle)
2008-10 – 2011-12 Orthopädie /Unfallchirurgie Kreiskrankenhaus Gifhorn GmbH
2004-08 – 2008-09 Allgemein-, Viszeral- Gefäßchirurgie Kreiskrankenhaus Gifhorn GmbH
Senior House Officer (Tätigkeit in Großbritannien, äquivalent Assistenzarzt)
2004-06 Unfall-, Notfallaufnahme Derriford Hospital, Plymouth
2003-11 – 2004-04 Intensivmedizin Taunton and Somerset Hospital, Taunton
2003-04 – 2003-10 Unfall-, Notfallaufnahme Southampton General Hospital, Southampton
Wissenschaftliche Tätigkeit / Dissertation
2004 Mai Intensive Care Society Annual Spring Conference, Torquay (England): Poster-präsentation “Impact of Methicillin-Resistant Staphylococcus aureus on Intensive care and Hospital Stay”; J. Schramm, R. Innes, W. Jones, S. Howes
Dissertation mit dem Titel “Managemant cerebraler Aneurysmen” im November 2003 mit der Promotionsprüfung abgeschlossen.
Im Rahmen der Dissertation entstandene Vorträge:
1999 Oktober, IV. Joint Polish-German Neurosurgical Meeting, Breslau-Kreisau (Polen): „Coiling versus clipping in cerebral aneurysms of the posterior circulation“; L. Benes, U. Sure, O. Alberti, J.U. Schramm, J-P. Wakat, S. Bien
2000 Januar, Winter meeting Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie, Französische Gesellschaft für Neurochirurgie, Guadeluope (Frankreich): „Management of cerebral Aneurysms with higher degrees of difficulty“; R. Becker, J-P Wakat, L. Benes, U.Sure, J.U. Schramm, S. Bien, H. Bertalanffy
2000 Februar, Tagung der Arbeitsgemeinschaft Neurorehabilitation der DGNC, Hessisch Oldendorf (Deutschland): „Einfluß von akutmedizinischen und rehabilitativen Maßnahmen auf den Krankheitsverlauf und die Prognose nach aneurysmatischen Subarachnoidal-blutungen“; S. Heinze, J. Schramm, M. Petermeyer, L. Benes, H. Bertalanffy
2000 Mai, XVth Congress of the Hungarian Neurosurgical Society under the auspices of the EANS, Miskolc (Ungarn): „The multidisciplinary treatment of cerebral posterior circulation aneurysms“; L. Benes, J.U. Schramm, J-P. Wakat, S. Bien, H. Bertalanffy
Facharzt- und Weiterbildungsqualifikation
2021- 01 Zusatzbezeichnung klinische Akut- und Notfallmedizin ÄK Sachsen- Anhalt
2020- 08 Zusatzbezeichnung Notfallmedizin ÄK Niedersachsen
2017- 06 Fachkunde Strahlenschutz: Skelett ÄK Niedersachsen
2016- 08 Zusatzbezeichnung spezielle Unfallchirurgie ÄK Niedersachsen
2015- 01 Zusatzbezeichnung Manuelle Medizin ÄK Niedersachsen
2014- 07 Facharzt Orthopädie und Unfallchirurgie ÄK Niedersachsen
2012- 08 Zusatzqualifikation Kinesio-Taping- Therapeut Physiother. Lindemann
2012- 06 Zertifikat ärztlicher Team- und Projektmanager TH Mittelhessen
2010- 10 ATLS Kurs Traumacode Schwabing Kliniken München
2010- 07 Facharzt Chirurgie ÄK Niedersachsen
2009- 09 Handchirurgischer Operationskurs AIOD Deutschland
2006- 05 Fachkunde Strahlenschutz: Notfall, Thorax ÄK Niedersachsen
Wissenswertes: Q & A
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Die häufigste Indikation für einen Gelenkersatz ist eine fortgeschrittene Arthrose (z.B. Gonarthrose oder Coxarthrose) mit starken Schmerzen, deutlichen Bewegungseinschränkungen und einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die Entscheidung erfolgt auf Basis klinischer Symptome (Schmerz, Funktionseinschränkung, Instabilitätsgefühl) und radiologisch nachweisbarer Gelenkzerstörung (Gemeinsamer Bundesausschuss & IQTIG, 2025; Lützner et al., 2024).
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Der Ersatz eines künstlichen Gelenks zählt zu den Routineeingriffen dennoch bestehen, wie bei jeder anderen Operation dennoch Risiken.
Zu den häufigsten Risiken zählen Infektionen, Thrombosen, Nachblutungen, Nerven- oder Gefäßverletzungen sowie Komplikationen wie Prothesenlockerung oder -luxation. Die Risiken werden durch standardisierte Operationsverfahren, moderne Materialien und eine sorgfältige Patientenauswahl minimiert (Lützner et al., 2024). Ihr Behandelnder Arzt wird Sie umfassend diesbezüglich aufklären!
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Ziel des Gelenkersatzes ist eine deutliche Schmerzreduktion und Verbesserung der Funktion sowie der Lebensqualität. Die meisten Patientinnen und Patienten berichten über eine signifikante Verbesserung. Einschränkungen können bestehen bleiben, insbesondere bei bestehenden Begleiterkrankungen oder Komplikationen. Die Rehabilitation und frühzeitige Mobilisation fördern das Ergebnis (Lützner et al., 2024). Mit Ihrer aktiven Mitarbeit in der Reha unterstützen Sie den Heilungsprozess.
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Moderne Endoprothesen bestehen aus langlebigen Materialien wie Titan oder Keramik und halten im Durchschnitt 15 bis 20 Jahre, teilweise auch länger (Deutsches Zentrum für Orthopädie, o. D.).
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Die Rückkehr zur Arbeit nach Gelenkersatz hängt von mehreren Faktoren ab: Art des Gelenkersatzes (Hüfte, Knie), individuellem Heilungsverlauf, Alter, allgemeinem Gesundheitszustand und vor allem von der Art der beruflichen Tätigkeit. Bei leichten Tätigkeiten ist die Rückkehr meist nach 6 bis 8 Wochen möglich. Bei körperlich belastenden Berufen kann die Arbeitsfähigkeit erst nach 3 bis 6 Monaten wiederhergestellt sein (Tilbury et al., 2013).
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Nach einer Hüftprothese empfehlen die meisten Fachgesellschaften und Ärzte, frühestens nach 4 bis 6 Wochen wieder Auto zu fahren, vorausgesetzt, Sie können sicher ohne Gehhilfen gehen und eine Notbremsung problemlos durchführen. Bei einer Knieprothese sollten Sie mindestens 6 Wochen warten. Entscheidend ist immer Ihr individueller Heilungsverlauf und die Einschätzung Ihres behandelnden Arztes. Sie sollten sich beim Fahren sicher fühlen und ausreichend Kraft sowie Beweglichkeit im operierten Bein haben, um das Fahrzeug jederzeit kontrollieren zu können. Bei Fragen vereinbaren Sie gern einen Termin in unserer Sprechstunde.
