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Unsere aktuellsten Meldungen

  • 28.07.2024 | Impfung kann vor Leberschäden schützen

    Dr. med. Ines Mewes informiert zum Welt-Hepatitistag am 28. Juli

    Gardelegen/Salzwedel. Der 28. Juli ist der Geburtstag des amerikanischen Nobelpreisträgers und Entdeckers des Hepatitis-B-Virus, Prof. Baruch Samuel Blumberg (1925 – 2011). Die WHO hat diesen Tag zum Welt-Hepatitis-Tag erklärt, um die Menschen für dieses gesundheitsrelevante Thema zu sensibilisieren und ein besseres Verständnis der Virushepatitis sowie der durch sie verursachten Krankheiten zu fördern.

    Die fünf Hauptstämme der Virushepatitis
    Es gibt fünf Hauptstämme der Virushepatitis: Typ A, B, C, D und E. Bis auf die Variante A können alle weiteren Erreger eine akute oder chronische Infektion und Entzündung der Leber auslösen.

    Hepatitis in Deutschland
    „Erkrankungen durch ein Hepatitis-Virus sind in Deutschland selten, kommen aber immer mal wieder vor“, sagt Dr. med. Ines Mewes, Leiterin der Stabsstelle Hygiene in der Salus Altmark Holding und Krankenhaushygienikerin sowie Fachärztin für Anästhesiologie.

    Übertragungswege der Hepatitis-Viren
    „Am bekanntesten sind in der Bevölkerung Hepatitis B und C. Diese Virustypen können durch Schleimhautkontakt oder Blut, zum Beispiel bei Stich- oder Schnittverletzungen, übertragen werden“, erklärt Dr. Mewes. Hepatitis A und E hingegen werden über Lebensmittel aufgenommen: „Vor allem beim Reisen im Ausland sollte darauf geachtet werden. Ein guter Tipp ist zum Beispiel, auf Eiswürfel in Getränken zu verzichten“, fügt die Medizinerin hinzu. Auch beim Verzehr von rohem Fleisch sollte man vorsichtig sein.

    Vorbeugung durch Impfung
    Ein weiterer guter Hinweis zur Vorbeugung einer Infektion ist eine Impfung gegen die Hepatitis B. Die Impfung bietet einen Schutz bei Immungesunden von über 90 Prozent. Hepatitis B ist eine potentiell lebensbedrohliche Lebererkrankung. Die akute Infektion kann in seltenen Fällen zu einem Leberversagen oder zu einer chronischen Infektion führen. Daher wird dem medizinischen Personal eine Impfung dringend empfohlen, um sich im Umgang mit Spritzen, Flexülen, Kanülen oder Skalpell vor Infektionen zu schützen.

    Herausforderungen bei Hepatitis C
    Bislang gibt es gegen den Erreger der C-Variante keine Schutzimpfung. Eine Hepatitis-C-Infektion verläuft meist ohne nennenswerte Beschwerden; Symptome könnten Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit sein. Allerdings ist diese Erkrankung chronisch und es kann zu Spätfolgen wie Leberzirrhose und Leberkrebs kommen. „Aber die Erkrankung ist mittlerweile sehr gut therapierbar“, erklärt Dr. Mewes.

    Fazit
    Der Welt-Hepatitis-Tag erinnert an die bedeutende Entdeckung von Prof. Baruch Samuel Blumberg und dient als wichtiger Gedenktag, um über die Risiken, Übertragungswege und Präventionsmaßnahmen von Hepatitis-Viren aufzuklären. Durch erhöhte Aufmerksamkeit und präventive Maßnahmen wie Impfungen kann das Risiko einer Infektion deutlich reduziert werden.

     

  • 24.07.2024 | Sportverletzungen im Sommer: Tipps vom Experten

    Gardelegen. Der Sommer bietet optimale Bedingungen für sportliche Aktivitäten im Freien, sei es Laufen, Radfahren oder Schwimmen. Doch gerade in diesen Monaten ist die Gefahr von Sportverletzungen besonders hoch. Dr. Jochen Schramm, Leitender Oberarzt des Fachbereiches Orthopädie im Zentrum für Chirurgie, erläutert, wie man Verletzungen vorbeugen und behandeln kann.

    Häufige Sportverletzungen und ihre Vermeidung 
    „Beim Laufen treten häufig Verletzungen wie das Schienbeinkantensyndrom, Zerrungen in den unteren Gliedmaßen und Achillessehnenentzündungen auf“, erklärt Dr. Schramm. „Zur Vermeidung solcher Verletzungen ist es wichtig, gut sitzende Laufschuhe zu tragen und das Trainingspensum schrittweise zu steigern. Dabei sollte auf den eigenen Körper gehört und ein Mix aus Laufen und langsamen Gehen (Pausieren) integriert werden. Diese Intervalleinheiten können dann nach und nach angepasst werden, um das Pensum behutsam zu erhöhen. Zudem kann das Laufen auf weichen Untergründen ebenfalls hilfreich sein.“

    Radfahrer sind oft von Knieproblemen, Rückenschmerzen und Handgelenksschmerzen betroffen. „Eine korrekte Einstellung des Fahrrads, einschließlich der richtigen Sattelhöhe und Lenkerposition, ist essenziell“, so Dr. Schramm. „Regelmäßige Pausen sind ebenfalls wichtig, um Überlastungen zu vermeiden.“

    Beim Schwimmen treten häufig Schulterverletzungen, wie die Schwimmerschulter, auf. „Eine korrekte Schwimmtechnik und regelmäßiges Krafttraining zur Stabilisierung der Schulter sind entscheidend, um Verletzungen vorzubeugen“, erklärt Dr. Schramm.

    Prävention und Behandlung von Sportverletzungen
    „Prävention ist der Schlüssel“, betont Dr. Schramm. „Regelmäßiges Aufwärmen vor dem Sport und Dehnen nach dem Sport sind unerlässlich. Die Verwendung der richtigen Ausrüstung und ein ausgewogener Trainingsplan tragen ebenfalls zur Vermeidung von Verletzungen bei. Es ist wichtig, auf den eigenen Körper zu hören und bei Schmerzen Pausen einzulegen.“

    Sollte es dennoch zu einer Verletzung kommen, empfiehlt Dr. Schramm die PECH-Regel: Pause, Eis, Kompression und Hochlagern. „In schwereren Fällen ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen und physiotherapeutische Maßnahmen in Betracht zu ziehen. Regelmäßige sanfte Bewegung kann die Heilung unterstützen.“

    Effektive Aufwärm- und Dehnübungen 
    „Ein gutes Aufwärmprogramm beginnt mit leichtem Joggen oder Radfahren für 5-10 Minuten, um den Kreislauf in Schwung zu bringen“, erklärt Dr. Schramm. „Dynamische Dehnübungen wie Ausfallschritte, Armkreisen und Beinheben sind ebenfalls sehr effektiv.“

    Nach dem Sport sollten statische Dehnungen nicht fehlen. „Die Dehnung der Oberschenkelmuskulatur, Waden und Schultern ist wichtig“, rät Dr. Schramm. „Yoga-Übungen können ebenfalls helfen, die Flexibilität zu erhöhen und Verspannungen zu lösen.“

    Bei sehr warmen oder extrem heißen Temperaturen ist es zudem empfehlenswert, die Trainingseinheiten in die frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden zu verlegen. Durch die Integration dieser Tipps und Übungen in die Trainingsroutine kann das Risiko von Sportverletzungen im Sommer erheblich reduziert werden. So steht einem aktiven und gesunden Sommer nichts im Wege.

    Mit diesen wertvollen Ratschlägen von Dr. Jochen Schramm können sportliche Aktivitäten im Sommer sicher und verletzungsfrei genossen werden. 

  • 17.07.2024 | Reisegesundheit und Tropenkrankheiten: Sicher unterwegs in tropischen und subtropischen Regionen

    Im Gespräch mit Dr. Ines Mewes, Expertin für Hygiene und Virenprävention in der Salus Altmark Holding

    Gardelegen. Reisen in tropische und subtropische Regionen bieten spannende Abenteuer und unvergessliche Erlebnisse. Um jedoch gesundheitliche Risiken zu minimieren, ist eine sorgfältige Vorbereitung unerlässlich. Hier sind einige wichtige Informationen und Ratschläge zur Reisegesundheit und Prävention von Tropenkrankheiten.

    Vorbereitung auf Reisen in tropische und subtropische Regionen
    Eine gründliche Vorbereitung ist der Schlüssel zu einer gesunden Reise. Es wird empfohlen, sich rechtzeitig vor der Reise ausführlich über das Reiseziel zu informieren, einschließlich Klima, gängiger Gesundheitsrisiken und notwendiger medizinischer Vorsorgemaßnahmen. Der Besuch eines Reisemediziners oder Tropenmediziners bietet individuelle Beratung und maßgeschneiderte Empfehlungen.
    Eine gut ausgestattete Reiseapotheke sollte mit wichtigen Medikamenten, Erste-Hilfe-Artikeln und eventuell benötigten verschreibungspflichtigen Medikamenten bestückt sein. Darüber hinaus ist eine Reiseversicherung, die auch Krankheitsfälle und eventuelle Rücktransporte abdeckt, essenziell. 
    Dr. Ines Mewes, Leiterin der Stabsstelle Hygiene und Fachärztin für Anästhesiologie, betont: „Eine sorgfältige Vorbereitung, inklusive der Mitnahme persönlicher Hygieneartikel, Insektenschutzmittel, Sonnenschutz und Moskitonetze, kann das Risiko von Gesundheitsgefahren erheblich reduzieren.“

    Informationen über häufige Tropenkrankheiten und deren Prävention
    In tropischen Regionen sind bestimmte Krankheiten verbreitet, vor denen sich Reisende schützen sollten:

    Malaria: Diese durch Stechmücken übertragene Krankheit kann durch die Einnahme von Malariaprophylaxe, das Tragen von langärmeliger Kleidung und die Nutzung von Moskitonetzen und Insektenschutzmitteln vermieden werden.

    Dengue-Fieber: Ebenfalls durch Mücken übertragen. Daher ist der Schutz vor Mückenstichen essenziell. Es gibt einen Dengue-Lebendimpfstoff, der von der STIKO für Reisende (ab 4 Jahre) empfohlen ist, die in der Vergangenheit eine labordiagnostisch gesicherte Dengue-Virusinfektion durchgemacht haben. 

    Zika-Virus: Schutzkleidung und Insektenschutzmittel bieten hier den besten Schutz. Eine Impfung gibt es nicht.

    Chikungunya: Ähnliche Präventionsmaßnahmen wie bei Dengue und Zika sind wirksam. Eine Impfung gibt es nicht.

    Gelbfieber: Eine Impfung bietet den besten Schutz und ist in einigen Ländern bei Einreise vorgeschrieben.

    Dr. Ines Mewes weist darauf hin: „Die Kenntnis der häufigsten Tropenkrankheiten und deren Präventionsmaßnahmen ist entscheidend, um die Gesundheit während der Reise zu schützen.“

    Impfungen und Schutzmaßnahmen vor Ort
    Je nach Reiseziel und den dortigen Risiken können bestimmte Impfungen notwendig sein. Dazu gehören Impfungen gegen Gelbfieber, Hepatitis A und B, Typhus, Tollwut, Meningokokken-Meningitis und Japanische Enzephalitis. Ein rechtzeitiger Impfplan ist wichtig, da einige Impfungen mehrere Dosen über einen bestimmten Zeitraum erfordern. Vor Ort sollten die empfohlenen Schutzmaßnahmen konsequent umgesetzt werden. Dazu gehört das regelmäßige Auftragen von Insektenschutzmitteln, das Tragen von schützender Kleidung und das Einhalten von Hygieneregeln, insbesondere beim Umgang mit Lebensmitteln und Wasser. Es ist ratsam, sichere Nahrungsmittel- und Trinkwasserquellen zu nutzen, rohe oder unzureichend gekochte Speisen zu meiden und kein Leitungswasser zu trinken. „Impfungen und konsequente Schutzmaßnahmen vor Ort sind unverzichtbar, um das Risiko von Infektionen zu minimieren und die Gesundheit während der Reise zu bewahren“, erklärt Dr. Ines Mewes.

    Mit diesen Maßnahmen und Informationen steht einer sicheren und gesunden Reise in tropische und subtropische Regionen nichts mehr im Wege.

  • 10.07.2024 | Symptome und Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Hitzschlag

    Im Gespräch mit Dr. Peer Lutz, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme im Altmark-Klinikum Salzwedel

    Salzwedel. Ein Hitzschlag stellt einen medizinischen Notfall dar, der durch eine Überhitzung des Körpers ausgelöst wird. Zu den typischen Symptomen gehören eine Körperkerntemperatur von über 40 °C, Schwindel, Kopfschmerzen, epileptische Anfälle, Desorientierung und Bewusstlosigkeit. Je nach Stadium des Hitzschlags kann die Haut feucht oder trocken und heiß sein. Der Kreislauf reagiert mit Tachykardie (schnellem Herzschlag) und später Hypotonie (niedrigem Blutdruck) bis hin zum Schock. Zu den Atmungssymptomen zählen Tachypnoe und feuchte Rasselgeräusche.

    Dr. Peer Lutz, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme des Altmark-Klinikums Salzwedel, betont: „Die rechtzeitige Erkennung eines Hitzschlags und die sofortige Einleitung von Erste-Hilfe-Maßnahmen sind entscheidend, um schwerwiegende gesundheitliche Folgen zu verhindern. Eine schnelle Kühlung des Körpers und das Sichern der Vitalfunktionen stehen dabei im Vordergrund.“

    Zu den empfohlenen Erste-Hilfe-Maßnahmen gehören:

    • Sofortige Kühlung des Körpers, um die Körperkerntemperatur schnellstmöglich auf unter 40 °C zu senken.
    • Betroffene in eine kühle Umgebung bringen, entkleiden und feuchte Tücher oder kühlende Umschläge auflegen.
    • Kühlung durch Verdunstung, beispielsweise durch Luft zufächeln.
    • Bewusstseinslage beachten: Bei erhaltener Bewusstseinslage kühle Getränke verabreichen, bei Bewusstlosigkeit stabile Seitenlage.
    • Bei arterieller Hypotonie flach oder in Schocklagerung bringen.
    • Fortsetzung der Kühlung während des Transports ins Krankenhaus.

    Ein Vergleich zwischen Sonnenstich und Hitzschlag zeigt deutliche Unterschiede in den Symptomen:

    • Sonnenstich: Körperkerntemperatur unter 40 °C, häufig normal. Symptome umfassen Schwindel, Kopfschmerzen, Desorientiertheit bis hin zum Delirium, gerötete Gesichtshaut, Tachykardie und Tachypnoe. Gastrointestinale Symptome wie Übelkeit und Erbrechen können ebenfalls auftreten.
    • Hitzschlag: Körperkerntemperatur über 40 °C. Typische Symptome sind Nackenschmerzen, Meningismus, Ataxie, anfangs feuchte, später trockene und heiße Haut, arterielle Hypertonie zu Beginn, später Hypotonie bis hin zum Schock, sowie Tachypnoe, Hyperventilation und feuchte Rasselgeräusche.

    Die Bedeutung einer ausreichenden Hydratation ist besonders an heißen Tagen essenziell, um die Thermoregulation des Körpers zu unterstützen. Der menschliche Körper reguliert seine Temperatur durch Schwitzen, wobei Verdunstungskälte entsteht. Ohne ausreichende Flüssigkeitszufuhr droht Dehydration, was zu schweren gesundheitlichen Problemen führen kann.

    Dr. Lutz erklärt: „Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist von zentraler Bedeutung für die Aufrechterhaltung der Körperfunktionen. Besonders an heißen Tagen muss darauf geachtet werden, regelmäßig Wasser zu trinken, auch wenn kein Durstgefühl vorhanden ist.“

    Tipps zur Vermeidung von Dehydration umfassen:

    • Regelmäßiges Trinken von Wasser, auch ohne Durstgefühl.
    • Aufenthalt im Schatten oder in kühlen Räumen.
    • Vermeidung von körperlicher Anstrengung in der Hitze.
    • Tragen leichter, luftdurchlässiger Kleidung.

    Besondere Risiken bestehen für Kinder und ältere Menschen bei extremer Hitze. Babys und Kleinkinder sind besonders gefährdet, da sie weniger schwitzen und dadurch weniger Wärme abgeben. Sie dehydrieren schneller und sind anfälliger für Sonnenbrand und Sonnenstich. Eltern sollten sicherstellen, dass Kinder genug trinken, nicht direkt der Sonne ausgesetzt werden und in kühleren Tageszeiten im Freien spielen. Ein ausreichender Sonnenschutz, schattige Plätze und nie unbeaufsichtigtes Spielen im Wasser sind ebenfalls wichtig. „Kinder sind besonders empfindlich gegenüber Hitze und benötigen besonderen Schutz“, erläutert Dr. Lutz.

    Ältere Menschen haben oft ein vermindertes Durstgefühl und trinken daher zu wenig. An heißen Tagen sollten sie eine ausreichende Trinkmenge bereitstellen, jedoch die individuelle Trinkmenge mit dem Hausarzt absprechen, besonders bei bestehenden Herzerkrankungen. Eine Anpassung der wassertreibenden Medikamente kann ebenfalls notwendig sein. Angehörige sollten an heißen Tagen besonders auf ältere Menschen achten und sicherstellen, dass sie ausreichend hydriert sind und sich in kühlen Räumen aufhalten. „Gerade ältere Menschen sind oft weniger in der Lage, ihren Flüssigkeitsbedarf korrekt einzuschätzen“, so Dr. Lutz.

    Durch diese Maßnahmen kann das Risiko von hitzebedingten Gesundheitsproblemen erheblich reduziert werden.

  • 03.07.2024 | Lebensmittelvergiftungen und Magen-Darm-Infektionen: Was Sie im Sommer wissen sollten

    Salzwedel. Der Sommer ist die perfekte Zeit für Grillpartys und Picknicks im Freien. Doch gerade bei hohen Temperaturen steigt das Risiko für Lebensmittelvergiftungen und Magen-Darm-Infektionen erheblich. Privatdozent Dr. med. Helmut Jablonowski, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin im Altmark-Klinikum Salzwedel, gibt wertvolle Tipps, wie man diese vermeiden kann und was im Ernstfall zu tun ist.

    "Im Sommer sind Lebensmittelvergiftungen besonders häufig, da Bakterien wie Salmonellen und E. coli bei hohen Temperaturen schneller wachsen", erklärt Dr. Jablonowski. "Vor allem beim Grillen und Picknicks besteht eine erhöhte Gefahr durch unsachgemäße Lagerung und unzureichendes Garen von Lebensmitteln."

    Um Lebensmittelvergiftungen zu vermeiden, empfiehlt Dr. Jablonowski, leicht verderbliche Lebensmittel immer gekühlt zu halten. "Verwenden Sie Kühlboxen mit Eis oder Kühlakkus", rät er. Zudem sollte man unterschiedliche Schneidebretter und Messer für rohes Fleisch und andere Lebensmittel nutzen, um Kreuzkontamination zu vermeiden. "Achten Sie darauf, dass Fleisch vollständig durchgegart ist. Ein Fleischthermometer kann hierbei sehr hilfreich sein," fügt er hinzu. Nicht zuletzt ist Hygiene von größter Bedeutung: "Waschen Sie sich häufig die Hände und reinigen Sie alle Oberflächen und Utensilien gründlich."

    Saubere Hände und Arbeitsflächen sind essenziell, um Infektionen durch Lebensmittel zu vermeiden. "Besonders im Sommer ist es wichtig, Lebensmittel gut zu verpacken und zeitnah zu verzehren", betont Dr. Jablonowski. Dazu gehört gründliches Händewaschen mit Seife, bevor und nachdem man Lebensmittel anfasst. Auch Arbeitsflächen, Utensilien und Schneidebretter sollten nach jedem Gebrauch gründlich gereinigt werden. "Halten Sie rohe und gekochte Lebensmittel strikt getrennt", so der Mediziner.

    Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einer Magen-Darm-Infektion kommen, sind typische Symptome Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen. "In solchen Fällen ist es wichtig, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen und den Körper zu schonen", erklärt Dr. Jablonowski. Reichlich Wasser oder Elektrolytlösungen zu trinken ist dabei unerlässlich. Leichte Kost wie Bananen, Reis, Apfelmus und Toast (BRAT-Diät) hilft, den Magen zu beruhigen, und ausreichend Ruhe gibt dem Körper Zeit zur Erholung.

    Wenn die Symptome länger als ein paar Tage anhalten, hohes Fieber auftritt oder Blut im Stuhl bemerkt wird, sollte ein Arzt aufgesucht werden. "In solchen Fällen können Medikamente oder, bei bakteriellen Infektionen, Antibiotika notwendig sein", warnt Dr. Jablonowski.

    Mit diesen Tipps und Maßnahmen kann das Risiko für Lebensmittelvergiftungen und Magen-Darm-Infektionen im Sommer deutlich reduziert werden.

  • 05.06.2024 | Patientenakademie: Krebs durch Infektion

    Vortrag am 19. Juni 2024 im Altmark-Klinikum Salzwedel 

    Salzwedel. Am Mittwoch, 19. Juni, öffnet die Patientenakademie im Altmark-Klinikum Salzwedel ihre Türen mit einem besonders wichtigen Thema: "Krebs durch Infektion". Privatdozent Dr. med. Helmut Jablonowski, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, wird in seinem Vortrag umfassende Einblicke in die Zusammenhänge zwischen Infektionen und Krebs geben. 

    Der Chefarzt wird dabei auf aktuelle Forschungsergebnisse eingehen und wertvolle Informationen zur Prävention und Früherkennung vermitteln. Die Patientenakademie beginnt um 17 Uhr im großen Konferenzsaal im Altmark-Klinikum Salzwedel. 

    Nach dem Vortrag haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Fragen direkt an den Referenten Dr. Jablonowski zu richten und sich in einer offenen Runde auszutauschen.

    Interessenten sind zur Patientenakademie herzlich willkommen. Der Eintritt ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung im Chefarztsekretariat bei Frau Marcus gebeten – per E-Mail an m.marcus(at)altmark-klinikum.de oder telefonisch unter 03901 88-7300.

Im Gespräch mit Dr. med. Stefan Rossa, Chefarzt der Klinik für Kardiologie mit Herzkatheterlabor

So prüfen Sie die wichtigsten Anzeichen für einen Schlaganfall:

FACE: Bitten Sie die Person zu lächeln. Hängt ein Mundwinkel herab, deutet das auf eine Halbseitenlähmung hin.
ARMS: Bitten Sie die Person, die Arme nach vorne zu strecken und dabei die Handflächen nach oben zu drehen. Bei einer Lähmung können nicht beide Arme gehoben werden, ein Arm sinkt oder dreht sich.
SPEECH: Lassen Sie die Person einen einfachen Satz nachsprechen. Ist sie dazu nicht in der Lage oder klingt die Stimme verwaschen, liegt vermutlich eine Sprachstörung vor.
TIME: Zögern Sie nicht, wählen Sie unverzüglich die 112 und schildern Sie die Symptome.

Unsere Ansprechpartnerin

  • Ivonne Bolle

    Pressesprecherin

    Telefon

    03901 88-7035 | 0174 6517855

    Adresse

    Brunnenstr. 1

    29410 Salzwedel