Pressekontakt

Aktuelles aus Ihrem Gesundheitszentrum

Die Pressestelle des Altmark-Klinikums steht allen Medienvertretern als zentraler Ansprechpartner bei sämtlichen thematischen Fragen zum Unternehmen oder einer leistungsspezifischen Recherche zur Verfügung.

Wenn es um Presseinformationen, Pressekonferenzen, die Vermittlung von Gesprächspartnern, die Erteilung von Drehgenehmigungen und die Gestaltung von Medienkooperationen geht, nehmen Sie bitte mit der Pressestelle Kontakt auf.

Das Altmark-Klinikum und seine Tochtergesellschaften schätzen eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Presse und allen anderen Medien. Sprechen Sie uns an. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

 

Unsere aktuellsten Meldungen

  • 20.05.2022 | Stillen und Muttermilch sind die ideale Ernährungsform für Neugeborene

    Im Gespräch mit Chefarzt Dr. Roberto Müller zum Tag des Stillens am 20. Mai 

    Welche gesundheitlichen Vor-/Nachteile bringt das Stillen für Mutter und Kind?

    Stillen und Muttermilch stellen die ideale Ernährungsform für Neugeborene dar. Mit der Muttermilch hat die Mutter stets die ideale Nahrung in der richtigen Temperatur dabei. Muttermilch ernährt nicht nur, sie schützt auch. Neben der sehr speziellen Zusammensetzung von Fett und Wasser in der Muttermilch enthält diese auch wichtige „lebende Bestandteile“ wie Stammzellen und weiße Blutkörperchen sowie bioaktive Stoffe wie Antikörper, Enzyme und Hormone. Damit wird das Neugeborene nicht nur ideal ernährt, sondern erhält auch Inhaltsstoffe die zur Bekämpfung oder Verhinderung von Krankheiten beitragen und die normale Entwicklung des Kindes fördern.

    Babys die mindestens 6 Monate ausschließlich gestillt wurden, haben weniger häufig Durchfall, Übelkeit, Gastroenteritis, Erkältungen, Grippe, Ohrenentzündungen, Atemwegsinfektionen und Pilzinfektionen. Erkrankte ausschließlich gestillte Kinder werden schneller wieder gesund als nicht gestillte.

    Stillen hat eine beruhigende und tröstende Wirkung. Sowohl bei der Mutter als auch beim Neugeborenen kommt es zur Ausschüttung von Oxytocin, dem sogenannten Glückshormon („Kuschelhormon“). Deshalb schlafen gestillte Babys schneller wieder ein. Dass sie häufiger nach der Brust verlangen, als gefütterte Babys nach der Flasche, ist ein Mythos. Gestillte entwickeln besser als Gefütterte einen gesunden Biorhythmus.

    Sowohl hinsichtlich der primären Hirnentwicklung, als auch bei schulischen Leistungen und späteren Einkommensverhältnissen zeigten sich für mindestens 6 Monate lang Gestillte weltweit eindeutige Vorteile. Sie konnten im weiteren Leben besser mit Stress umgehen, hatten wesentlich seltener Diabetes oder Fettleibigkeit und sogar das Risiko für bestimmte Krebsarten zeigte sich deutlich reduziert.

    Keine der zahlreichen Muttermilch-Ersatznahrungen kann die „lebenden Bestandteile“ der Muttermilch ersetzen. Zudem weisen diese Produkte teilweise erhebliche Qualitätsunterschiede auf. Bei Stillunfähigkeit sollte sich die Mutter ausführlich beraten lassen.

    Die Muttermilch ist sehr energiereich. Deshalb sollten sich Stillende ausgewogen und gesund ernähren. Bei Übergewicht kann Stillen eine ausgewogene Ernährung und ein Fitnessprogramm beim Abnehmen förderlich sein.

    Stillen hat natürlich auch so kleine „Nachteile“. Der Milcheinschuss ist oft unangenehm und es bedarf geduldigen Durchhaltevermögens. Auch Stillprobleme können belastend sein. Einige Stillende fühlen sich durch die Tatsache, ganz allein für die Ernährung des Neugeborenen verantwortlich zu sein, belastet. In diesen Fällen leisten die beratenden Hebammen wichtige und hilfreiche Arbeit.

    Als Stillende muss man auf Genussmittel wie Alkohol und Nikotin verzichten. Die Sexualität ist wegen der meist sehr berührungsempfindlichen Brust beeinflusst. Manche Männer sind auch durch die Intimität zwischen Mutter und Kind beim Stillen irritiert. Gelegentlich stößt das Stillen nicht nur beim Partner sondern auch im sozialen Umfeld auf fehlende Akzeptanz. Nicht zuletzt kann das Stillen im Einzelfall den Wiedereinstieg in den Beruf erschweren.

    Alle scheinbaren oder tatsächlichen Nachteile können jedoch die Vorteile nicht aufwiegen und für viele Probleme wissen die beratenden Hebammen praktische, pragmatische Lösungen.

     

    Wie funktioniert die Stillberatung im Altmark-Klinikum?

    Im Altmark-Klinikum werden alle Entbundenen in ihrem Wunsch zu stillen unterstützt. Da die jungen Mütter meist maximal 2 Tage lang in der Klinik sind, kann jedoch hier nur der Grundstein gelegt werden. Die Stillberatung ist die Domäne der nachsorgenden Hebammen. Bei kurzfristigen Problemen können sich die jungen Muttis jedoch auch telefonisch Rat holen oder sich nach telefonischer Vereinbarung vorstellen.

    Mütter, die nicht Stillen wollen, werden nicht stigmatisiert. Sie erhalten eine ausführliche Beratung und ein Privatrezept für ein Medikament zur Unterbindung der Milchbildung.

    Wer nach einiger Zeit des Stillens dann damit aufhören möchte, sollte dies mit der Hebamme oder alternativ dem Frauenarzt besprechen. Es gibt sowohl physikalische als auch medikamentöse Methoden die Milchbildung zum Sistieren zu bringen. Auch in dieser Hinsicht ist Geduld gefragt, da das Abstillen nicht von heute auf morgen funktioniert. Das Kind einfach nicht mehr an die Brust zu lassen endet im Milchstau mit Schmerzen und Fieber. Daher sollten Hebamme oder Frauenarzt ins Vertrauen gezogen werden.

  • 11.05.2022 | Im Altmark-Klinikum sind noch Ausbildungsplätze frei

    Kurzinterview mit Lara Cecilia Hoffmann, Auszubildende im 1. Jahr zur Kauffrau für Büromanagement

    Gardelegen/Salzwedel. Das Altmark-Klinikum mit seinen zwei Standorten in Gardelegen und in Salzwedel bietet noch für das kommende Ausbildungsjahr ab 1. August 2022 Ausbildungsplätze in verschiedenen Bereichen an. Die Bewerbungsprozesse für Kaufleute im Gesundheitswesen, Kaufleute für Büromanagement, Pflegefachfrauen und -männer, Operationstechnische Assistenz (OTA) und Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenz (MTLA) sind noch offen. Interessenten können sich auf eine abwechslungsreiche Ausbildung in einem modernen Klinikum freuen. 

    Wir trafen Lara Cecilia Hoffmann, Auszubildende im ersten Lehrjahr zur Kauffrau für Büromanagement, zu einem Gespräch.

    Lara, stell dich bitte kurz vor:
    „Ich bin 18 Jahre alt und in Gardelegen aufgewachsen. Im Jahr 2021 machte ich mein Abitur am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Gardelegen“

    Wie wurdest du auf das Altmark-Klinikum als Ausbildungsbetrieb aufmerksam?
    „Ich hatte letztes Jahr ein Post auf Facebook gesehen. Ich stellte es mir unglaublich spannend vor, sowohl mit gesundheitlichen als auch mit wirtschaftlichen Zusammenhängen zu tun zu haben. Also bewarb ich mich ganz zügig und wurde schon innerhalb kürzester Zeit zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Noch am gleichen Tag erhielt ich dann die Zusage für diesen Ausbildungsplatz.“

    Wie ging es weiter?  
    „Für mich begann im Altmark-Klinikum der Weg in einen spannenden neuen Lebensabschnitt. Und nun pendle ich schon mittlerweile seit sechs Monaten zwischen den beiden Standorten Gardelegen und Salzwedel.“

    Was ist so besonders an deiner Ausbildung im Altmark-Klinikum?
    „Kein Tag ist wie der andere. Meine Aufgaben könnten unterschiedlicher nicht sein. Es gibt jeden Tag neue abwechslungsreiche Dinge zu erlernen, weil ich im Laufe der Zeit in sehr vielen Abteilungen, zum Beispiel in der Finanzbuchhaltung, im Personalmanagement, im Controlling, in der Materialwirtschaft, in der Unternehmenskommunikation und sogar in verschiedenen Chefarzt-Sekretariaten tätig bin. Und egal wo sich dann Fragen bei mir ergeben, ich habe immer einen Ansprechpartner, an den ich mich wenden kann. Neben dem monatlichen Ausbildungsentgelt nach TVAöD  habe ich auch noch einen Urlaubsanspruch von 30 Tagen. Ich erhalte jeden Tag verantwortungsvolle Aufgaben. Wer eine neue Herausforderung in einem anspruchsvollen, abwechslungsreichen Aufgabengebiet in der Klinikverwaltung für seinen Einstieg ins Arbeitsleben sucht, ist hier im Altmark-Klinikum genau richtig.“

    Weitere Informationen zu unseren Ausbildungsangeboten:

     

  • 05.05.2022 | Jugendliche interessieren sich für Pflegeberufe

    Altmark-Klinikum öffnet Türen am Zukunftstag

    Gardelegen/Salzwedel. „Nach zweijähriger Pause dürfen wir nun endlich wieder Schülerinnen und Schüler zum Zukunftstag begrüßen“, sagte Pflegedirektorin Birgit Riehs erfreut. Das Altmark-Klinikum hat sich am „Boys-und-Girls-Day“ beteiligt, um den Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, einen Blick hinter die Kulissen der stationären medizinischen Versorgung werfen zu können. „Mit großen Erwartungen freuen sich die Teilnehmer immer besonders auf die Notaufnahme und die Intensivstation“, erklärte Kai-Micheal Neubüser, zentraler Praxisanleiter der Pflegeschule am Standort Gardelegen. Mit den Pflegedienstleitungen des Altmark-Klinikums sowie seinem Kollegen und Pendant Detlef Kirste, zentraler Praxisanleiter in Salzwedel, organisierte er diesen Tag der Berufsorientierung.

    Insgesamt haben acht Teilnehmer*innen im Alter von 13 bis 16 Jahre den Zukunftstag des Altmark-Klinikums genutzt, um die verschiedenen Berufsbilder eines Krankenhauses näher kennen zu lernen. Die zentralen Praxisanleiter organisierten für ihren jeweiligen Standort ein abwechslungsreiches Programm. In Salzwedel erkundeten unter Leitung von Detlef Kirste fünf Schülerinnen und ein Schüler das Klinikum. Sie besuchten unter anderem die Notaufnahmen, das Herzkatheterlabor, die interdisziplinäre Intensivstation, den Kreißsaal, die Funktionsabteilung und die Radiologie. Ähnlich informierten sich die zwei Teilnehmerinnen im Altmark-Klinikum Gardelegen über die verschiedenen späteren Einsatzmöglichkeiten als Pflegefachkraft. Neben den einzelnen Bereichen und Stationen lernten die Jugendlichen in Gardelegen und in Salzwedel zudem die Mitarbeitenden persönlich kennen. So erfuhren sie zum Beispiel direkt von unseren Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler viel Wissenswertes über den Beruf Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann, und das dieser sehr abwechslungsreich ist. Außerdem wurde berichtet, wie die Ausbildung in der Pflege abläuft. „Wir hoffen sehr, dass wir einen ersten Eindruck hinterlassen und Interesse vor allem für die Ausbildung zur Pflegefachkraft wecken konnten“, sagte abschließend Kai-Michael Neubüser.

  • 26.04.2022 | Besuche wieder erlaubt

    Zutritt für negativ Getestete in Gardelegen und in Salzwedel

    Gardelegen/Salzwedel. „Die stabil niedrige Anzahl stationärer Covid-Behandlungsfälle und das derzeitige Infektionsgeschehen im Altmarkkreis lassen es zu, die Besuchsregelung anzupassen“, sagte Dr. Michael Schoof, Medizinischer Geschäftsführer des Altmark-Klinikums und fügte hinzu: „Eine Corona-Infektion wird momentan überwiegend als Begleiterkrankung behandelt.“ 

    Das Direktorium des Altmark-Klinikums hat beschlossen, dass ab Montag, 2. Mai 2022, Besuche täglich in der Zeit von 15:00 bis 18:00 Uhr unter folgenden Voraussetzungen gestattet sind: Wie bereits im vergangenen Jahr darf jeweils ein Besucher*in einen Patient*in pro Tag (werktags, Wochenende und Feiertag) für maximal eine Stunde im Patientenzimmer besuchen. Die Besucher*innen müssten dazu unabhängig von ihrem Impf- oder Genesenenstatus einen negativ zertifizierten Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) aus einem Testzentrum beim Wachschutz/Empfang vorlegen. Geltende Hygienemaßnahmen der Einrichtungen wie zum Beispiel das Tragen einer FFP-2-Maske und auch das Desinfizieren der Hände beim Betreten und Verlassen des Klinikums sind weiterhin einzuhalten.

    Eine weitere neue Regelung betrifft die zentrale Behandlung von Coronapatient*innen am Standort Gardelegen. Ab Montag, 2. Mai 2022, werden in beiden Krankenhäusern positiv getestete Personen behandelt. Bisher wurde der größte Anteil von Covid-Erkrankten im Altmark-Klinikum Gardelegen medizinisch versorgt. Das Aufkommen der an SARS-CoV-2 erkrankten Patientinnen und Patienten hat sich in den vergangenen Wochen jedoch erheblich reduziert. Daher wird die Zentralisierung eines Covid-Standortes bis auf Weiteres aufgehoben.

    Außerdem wird werdenden Vätern die Begleitung eines Kaiserschnittes ermöglicht. Hierbei gelten die gleichen Bedingungen wie für Besuche: Mit einem entsprechenden Nachweis eines qualifizierten negativen Schnelltestes wird den Begleitpersonen der Zutritt zum OP gewährt. Eine Geburt im Kreißsaal mitzuerleben ist unter den gleichen Voraussetzungen gestattet. Die Babyfotografie „first moment“ ist bereits seit Anfang April wieder in den Geburtskliniken in Gardelegen und in Salzwedel im Einsatz, um die ersten Momente der AMK-Neuankömmlinge als bleibende Erinnerung festzuhalten.

Im Gespräch mit Dr. med. Roberto Müller, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Altmark-Klinikum Salzwedel

Chefarzt Dr. Müller stellt unsere Geburtenstation in Salzwedel vor und gibt Hinweise zu den geltenden Hygienebestimmung aufgrund der Pandemiesituation.

Weitere Nachrichten

  • 11.04.2022 | Neuen Chefarzt im Altmark-Klinikum Gardelegen begrüßt

    Dr. Helmut Jablonowski möchte qualitativ hochwertige Innere Medizin erhalten und weiter ausbauen

    Gardelegen. „Wir freuen uns sehr, dass wir Dr. Jablonowski als neuen Chefarzt für die Klinik für Innere Medizin gewinnen konnten“, sagte Florian Landsmann, Kaufmännischer Direktor der Altmark-Klinikum gGmbH.  Gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor des Gardelegener Krankenhauses, Chefarzt Dr. André Paszkier, begrüßte er den neuen Chefarzt an seiner zukünftigen Wirkungsstätte in Gardelegen.

    Seinen ersten Arbeitstag hatte der aus Salzgitter stammende Mediziner bereits am 1. März 2022. Gemeinsam mit seinem jetzigen Vorgänger Hjalmar Koppatz leitete er in den vergangenen vier Wochen die Klinik in der Doppelspitze. „Hjalmar Koppatz ist zum 31. März aus dem Altmark-Klinikum ausgetreten, dennoch bleibt er dem Altmark-Klinikum als ein überaus wichtiger und geschätzter Kooperationspartner weiterhin erhalten“, betonte Florian Landsmann. Der ehemalige Chefarzt der Klinik für Innere Medizin wird sich nun vollumfänglich auf seine neue Funktion als Ärztlicher Leiter des Fachärztlichen Zentrums Gardelegen sowie auf die Führung der dortigen Praxis für Innere Medizin konzentrieren.

    Sein Nachfolger, Privatdozent Dr. Helmut Jablonowski, ist Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie mit der Zusatzbezeichnung Medikamentöse Tumortherapie. Der Wahl-Altmärker hat Humanmedizin an der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen studiert. 1978 erfolgte seine Approbation und im August 1982 promovierte er ebenfalls in Aachen mit der Note „Sehr gut“ zum Thema „Rasterelektronenmikroskopische Untersuchung am Frakturkalus unter täglicher Parathormonmedikation: Vergleich zur medikamentös unbeeinflussten Frakturheilung“.  1994 habilitierte er in der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit dem Thema „Pathogenese und Therapie der gastro-duodenalen Ulcuskrankheit“ zum Privatdozenten und Hochschuldozenten. Er ist neben seiner Krankenhaustätigkeit hinaus seit 2011 als Hochschuldozent an der Medizinischen Hochschule Hannover tätig. Durch diese Funktion hat er ein wichtiges Netzwerk von spezialisierten medizinischen Fachrichtungen aufgebaut. So ist es Dr. Jablonowski unter anderem möglich zur Behandlung verschiedener Krankheitsbilder, für die spezialisierte Medizin unabdingbar ist, die dafür nötigen Ansprechpartner in den Diagnoseprozess mit einzubeziehen bzw. den betroffenen Patienten eine Spezialklinik der Hochschulmedizin zu empfehlen.

    Zu seinen vorherigen beruflichen Stationen gehört unter anderem die Medizinische Klinik im Klinikum Salzgitter. Innerhalb von 13 Jahren konnte er dort als Chefarzt die Klinik von 75 auf zuletzt 113 Betten vergrößern. Zudem war Dr. Jablonowski dort für die Leitung des Zentral-Labors, einschließlich Mikrobiologie sowie für die Leitung der Arbeitsgruppe Röntgen verantwortlich. Er war außerdem zur vollständigen Weiterbildung der Inneren Medizin und der Allgemeinmedizin ermächtigt.

    Zuletzt war der Internist bis 2018 als Chefarzt der Medizinischen Klinik am Elisabethstift in Salzgitter-Bad, später dann dort auch als Ärztlicher Direktor tätig. Am 1. Mai 2018 trat der Arzt in Altersruhe. Er arbeitete jedoch weiterhin als angestellter Arzt in einer Braunschweiger Privatpraxis.

    Er ist darüber hinaus als Prüfer der Ärztekammer für das Fach Innere Medizin sowie auch als Prüfer für die Kenntnis-Prüfung bis heute tätig.  

    Dr. Jablonowski freut sich auf die enge Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen sowie den Niedergelassenen. Im Mittelpunkt stünden für ihn immer die Patienten. Es sei sein Hauptziel, das medizinische Angebot der Inneren Medizin zu erhalten und weiterzuentwickeln. Denn das Altmark-Klinikum sei ein wichtiger Anlaufpunkt für die Bevölkerung der Region und sehr gut aufgestellt.

  • 21.03.2022 | Zielbild-Entwicklung für das Altmark-Klinikum

    Gardelegen und Salzwedel als Gesundheitszentren mit zukunftsfähiger Notfall- und Grundversorgung 

    Gardelegen/Salzwedel. Bei der strategischen Zielbild-Entwicklung für das Altmark-Klinikum unter dem Leitmotiv „Wir für unsere Region“ ist ein Etappenziel erreicht. Auf Basis einer tiefgründigen Analyse der Ist-Situation sowie unter Gewichtung von Rahmenbedingungen, Einflussfaktoren und Überlegungen der Mitarbeitenden wurden Szenarien entwickelt, wie das Altmark-Klinikum der Zukunft aussehen kann. Im Kern geht es dabei um die Frage, wie bedarfsgerechte Patientenversorgung, Qualität und Wirtschaftlichkeit nachhaltig miteinander vereinbart werden können. Vom Aufsichtsrat der Salus Altmark Holding wurde ein Zielbild-Modell präferiert, das jetzt sowohl intern als auch unter Einbeziehung des Kreistages und weiterer regionaler Akteur*innen wie z. B. dem Aktionsbündnis Kindergesundheit Altmark vorgestellt und hinsichtlich konkreter Umsetzungsschritte ausgestaltet werden soll.

    Wie Jürgen Richter, Geschäftsführer der Salus Altmark Holding, berichtet, standen bei der Zwischenentscheidung zwei Szenarien in der engeren Wahl.

    Das Konsolidierungsmodell beschreibt eine Verdichtung akutstationärer Leistungen und prognostiziert - damit einhergehend - die weitgehende wirtschaftliche Stabilität des Altmark-Klinikums. „Dafür wäre eine Konzentration der stationären Notfall- und Grundversorgung am Standort Salzwedel erforderlich, während das Angebot in Gardelegen auf ein stationäres geriatrisch-rehabilitatives Zentrum sowie umfassende ambulante Strukturen fokussiert wäre“, erläutert Jürgen Richter.

    Das so genannte Resilienzmodell zielt darauf, beide Standorte als Gesundheitszentren mit ambulanter und belastbarer akutstationärer Notfall- und Grundversorgung unter Berücksichtigung der Fachgebiete Innere Medizin und Chirurgie zu sichern. „Für weitere Fachgebiete sind bei diesem Modell  Schwerpunkt-Bildungen an jeweils einem Standort ins Auge gefasst“, zeigt der SAH-Chef unter Verweis auf Entwicklungen auf, wie sie mit der akutneurologischen Behandlungseinheit Gardelegen, mit der Stärkung der kardiologischen Expertise in Salzwedel durch das neue Herzkatheterlabor sowie mit der Etablierung eines Zentrums für Altersmedizin bereits erfolgreich vollzogen werden. „Dabei wären insbesondere für die Pädiatrie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie für Spezialisierungen innerhalb der Chirurgie neue Versorgungsstrukturen erforderlich.“  Das Resilienzmodell ginge unter den aktuellen Finanzierungsbedingungen für Krankenhäuser mit der Herausforderung einher, dass es nicht vollends vor wirtschaftlichen Verlusten schützt. „Es wird von den Gremien der Salus Altmark Holding dennoch präferiert, um beide Standorte zu erhalten und damit den regionalen Besonderheiten des ländlich geprägten Flächenlandkreises gerecht zu werden“, so Jürgen Richter.

    Nach den Worten des SAH-Geschäftsführers ist nunmehr geplant, das entwickelte Zielbild-Modell intern und öffentlich vorzustellen, zu konkretisieren sowie entsprechende Strukturoptionen und Finanzierungsmöglichkeiten aufzuzeigen. „Dabei sollen auch Erfahrungen aus zwei geförderten Modellprojekten in Templin und Wolgast genutzt werden. Im Diskurs mit den Mitarbeitenden und den beteiligten Akteuren in der Region soll eine klare und transparente Orientierung für die Entwicklung in den nächsten Jahren entstehen. Dabei stehen auch die Kooperationen im Blickfeld, wie sie mit  dem Universitätsklinikum Magdeburg und dem Klinikum Magdeburg bereits angebahnt sind.“ Es gehe um die innovative Bewältigung von Herausforderungen, vor denen bundesweit viele kleinere Krankenhäuser im ländlichen Raum stehen.  Die Zeit dafür ist nach Einschätzung von Jürgen Richter trotz anhaltender Corona-Pandemie günstig: „Die Situation der Krankenhäuser in Deutschland war noch nie so angespannt wie heute. Das Altmark-Klinikum zeigt da im Vergleich zu anderen Einrichtungen keine wesentlichen Unterschiede. Zugleich sind die Kliniken wieder stärker in den Fokus gesellschaftlicher Debatten gerückt. Dabei ist auch deutlich geworden, dass gerade im ländlichen Raum mehr Gestaltungsfreiräume für bedarfsgerechte regionale Versorgungslösungen notwendig sind.“

    Kurz informiert

    Die Zielbild-Entwicklung für das Altmark-Klinikum unter dem Leitmotiv „Wir für unsere Region“ ist eingebettet in den strategischen Gesamtprozess der Salus Altmark Holding. Anknüpfend an bereits vollzogene Neuerungen, geht es um die aktive Gestaltung des Wandels in der regionalen Gesundheitsversorgung der westlichen Altmark. Getrieben wird der Veränderungsbedarf u.a. durch anhaltende Fortschritte in der Medizin, steigende Qualitätsanforderungen, Bevölkerungsentwicklung, Digitalisierungspotenziale, Fachkräftegewinnung und wirtschaftliche Herausforderungen.

  • 02.03.2022 | Hjalmar Koppatz: „An Arbeit wird es nicht mangeln“

    Dr. med. Andrea Wolter übergibt die ärztliche Leitung des Fachärztlichen Zentrums Gardelegen an ehemaligen Chefarzt der Klinik für Innere Medizin

    Gardelegen. „Die Dinge müssen aktiv und kreativ zukunftsfähig gemacht werden. Wiederkehrende Willensbekundungen allein reichen nicht. Medizin und Politik müssen Sorge dafür tragen, dass es auch in 20 Jahren noch eine gesunde ambulante und stationäre Betreuung in der Region gibt.“ Mit diesen Worten verabschiedet sich Dr. med. Andrea Wolter vom Fachärztlichen Zentrum (FÄZ) am Altmark-Klinikum in Gardelegen.

    Seit Eröffnung des FÄZ am 1. Juni 2005 war sie dessen Geschäftsführerin. Jetzt das Ruhestandsalter erreicht, überlässt sie ihren Nachfolgern ein gut bestelltes Feld, auf das sie zu recht mit Stolz blicken kann. Das unterstreicht Florian Landsmann, Kaufmännischer Direktor des Altmark-Klinikums: „Frau Dr. Wolter hat mit viel Engagement und Ehrgeiz das Fachärztliche Zentrum zu dem gemacht, was es heute ist: Ein essentieller Bestandteil der sektorenübergreifenden medizinischen Versorgung in der Region.“

    Was im Jahr 2004 von der Kardiologin und Internistin mit Übergabe der bis dato für die stationäre Betreuung genutzten Immobilie auf einem leeren Blatt Papier als Konzept begann, schließlich durch sie geplant, strukturell, personell, funktionell und organisatorisch umgesetzt wurde, startete schlüsselfertig ein Jahr später mit zunächst  vier Praxen verschiedener Fachrichtungen. Seit dem hat sich das Fachärztliche Zentrum am Altmark-Klinikum zu einem beachtlichen Unternehmen mit zwei Medizinischen Versorgungszentren an zwei Haupt- und drei Nebenbetriebsstätten entwickelt – so stehen den Altmärkern nun insgesamt vier chirurgische, drei orthopädische, zwei pädiatrische sowie zwei diabetologische und zwei radiologische Praxen zur Verfügung. Dazu werden mit je einer Praxis die Fachgebiete Neurologie, Kardiologie und Onkologie angeboten. „Außerdem finden unsere Patienten in den Hauptstätten in Gardelegen und Salzwedel je eine Apotheke;  in Gardelegen auch eine stomatologische Praxis sowie ein Sanitätshaus“, zählt Dr. Wolter auf.  Zum Personal gehören 18 Ärzte, 25 medizinische Fachangestellte, eine Sekretärin und – coronabedingt – aktuell zwei Einlasskräfte. „Das FÄZ war eines der allerersten in Deutschland. Nach unserem Vorbild sind in der Republik inzwischen zahlreiche Einrichtungen dieser Art entstanden.“

    Fungierten bislang Dr. Andrea Wolter, der Geschäftsführer der Salus Altmark Holding, Jürgen Richter, und die Diplom-Kauffrau Heidi Köhler gemeinsam als Geschäftsführung, wird die Position von Dr. Wolter nach deren Ausscheiden nicht nachbesetzt. Die ärztliche Leitung des FÄZ hingegen schon. Sie liegt seit dem 1. Februar in den verantwortungsvollen Händen von Hjalmar Koppatz, der auch Chefarzt der Klinik für Innere Medizin im Altmark-Klinikum Gardelegen ist. Zum 1. April dieses Jahres, wenn die Übergabe an den neuen Chefarzt der Klinik erfolgt ist, wird der Internist und Diabetologe vollständig in das Fachärztliche Zentrum wechseln und dort die neu eingerichtete internistische Praxis leiten. Sie ersetzt den Kassenarztsitz von Dr. med. Hartmut Baumann, der sich bereits im Ruhestand befindet. „Neben Ultraschalluntersuchungen und anderen Untersuchungen möchte ich auch Endoskopien anbieten, weil es in der nördlichen Altmark keinen ambulant tätigen Arzt mehr gibt, der diese Leistung im Repertoire hat, in Stendal nicht, in Haldenleben nicht und in Osterburg auch nicht. Das ganze Gebiet ist diesbezüglich extrem unterversorgt“, erklärt Hjalmar Koppatz und ist überzeugt: „An Arbeit wird es nicht mangeln.“ Darüber hinaus wird die diabetologische Sprechstunde in bewährtem Umfang fortgeführt, sodass sich für die Patientinnen und Patienten nichts ändert.

    Die Sicherstellung des großen Angebotsspektrums soll durch die bereits bestehende Kooperation mit dem Altmark-Klinikum gewährleistet werden. Die Entwicklung in der Medizin wird sich in den nächsten Jahren auf einen leistungsfähigen ambulanten Versorgungssektor konzentrieren. „Das haben wir in den vergangenen Jahren verstärkt gemerkt.“ Optimal sei es, wenn dann die Ressourcen kooperierender Kliniken mit ausgeschöpft werden können, so wie es am Altmark-Klinikum und dessen Tochtergesellschaft der Fall ist. „Man hat alle Untersuchungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe und durch gute Zusammenarbeit von FÄZ und Klinik kann die Bevölkerung nur profitieren.“ Der Internist weiß, wovon er spricht, schließlich war er 26 Jahre im Krankenhaus tätig und möchte sich mit dem Wechsel in den ambulanten Sektor einer neuen Herausforderung stellen. Dennoch ist es dem 54-Jährigen wichtig, Kollegen vor Ort zu haben. „Wenn man so lange in einer Klinik gearbeitet hat, ist man Teamarbeit gewöhnt und weiß den fachlichen Austausch zu schätzen.“ Auch das sei durch die Kooperation von FÄZ und Klinikum gegeben.

    Perspektivisch werde an der Ansiedlung weiterer Fachgebiete gearbeitet. „Der Fokus liegt auf der Ambulantisierung im engen Schulterschluss mit dem Klinikum“, erklärt Heidi Köhler. Sie ist seit dem Jahr 2000 bei der Salus beschäftigt und am 1. April 2020 zur Geschäftsführerin des FÄZ bestellt worden.

    Aktuell werde an der Neubesetzung der kardiologischen Praxis gearbeitet, die bis Ende Januar von der scheidenden Geschäftsführerin geleitet wurde. Dr. Wolter: „Ein nahtloser Übergang konnte leider nicht realisiert werden. Und das ist nicht alles. Stand heute fehlen in den Versorgungsbereichen in und um Gardelegen fünf Hausärzte, in Salzwedel 16, außerdem Augenärzte, Dermatologen, HNO-Ärzte, Urologen, Neurologen, auch der psychologische Betreuungsbedarf wächst. Allein durch den bevorstehenden Eintritt in das Rentenalter ärztlicher Kollegen der Altmark wird sich die Situation in den nächsten Jahren weiter ungünstig entwickeln. Es besteht also dringend Handlungsbedarf“, mahnt Frau Dr. Wolter. „Dies müsse allen Führungs- und Entscheidungsverantwortlichen in den Gesundheitsunternehmen wie in der Politik gleichermaßen präsent sein; klare und prognostisch tragende Lösungen sind überfällig und dulden keinen weiteren Aufschub.“

Unsere Ansprechpartnerin

  • Ivonne Bolle

    Pressesprecherin

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