Gefahren in der Weihnachtszeit: Was tun, wenn das Kind einen Stromschlag erleidet?
Im Gespräch mit Dipl.-Med. Gabriele Telser, Chefärztin der Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin in Salzwedel
Salzwedel/Gardelegen. Neben Verbrennungen durch Kerzen oder Verbrühungen durch heiße Getränke gehören Stromunfälle hervorgerufen von Beleuchtungsartikeln zu den häufigsten Gefahrenquellen. Besonders für Kinder könnten elektrische bunte Dekorationsgegenstände besonders reizvoll sein. Aber: „Nicht nur in der Weihnachtszeit ist Vorsicht im Umgang mit elektrischer Dekoration und freiliegenden Stromkabeln geboten“, sagt Gabriele Telser, Chefärztin der Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin im Altmark-Klinikum Salzwedel. „Stromunfälle sind ernst und können gefährlich sein. Deshalb ist es wichtig, keine Zeit zu verlieren“, so die Fachärztin für Pädiatrie.
Als erstes sollten die Eltern versuchen, das Kind aus der Gefahrenzone zu holen und den Stromkreis zu unterbrechen. „Bei jedem Stromschlag sollte zügig ein Arzt konsultiert werden, damit das Kind auf mögliche Verbrennungen oder andere organische Schäden z. B. Herzrhythmusstörungen untersucht werden kann“, rät die Kinderärztin.
Bei sehr starken Stromschlägen sollten die Eltern den Rettungsdienst alarmieren. Dann können Verbrennungen an den Ein- und Austrittsstellen oder gesundheitliche Schäden im Körper verursacht werden, die möglichst schnell medizinisch versorgt werden müssen. Die gleichen Maßnahmen sollten übrigens auch getroffen werden, wenn Erwachsene von einem Stromunfall betroffen sind.
Um Stromunfälle zu verhindern, sollte auf folgende Dinge geachtet werden:
- Verwenden Sie keine defekten Stromkabel.
- Bringen Sie an den Steckdosen einen Schutzstecker an.
- Lassen Sie keine unbenutzten Kabel liegen, z. B. Handyladekabel. Die Gefahr ist sehr groß, dass sich vor allem Kleinkinder damit verletzen könnten.
Quelle: www.blog.medgate.ch
Vorsorgeuntersuchung versäumt? Schutzimpfungen nicht auf dem aktuellen Stand?
Sollten Sie aus Angst vor einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus (oder einer anderen infektiösen Krankheit) den Weg in die Kinderarztpraxis scheuen, nutzen Sie bitte die Gelegenheit und informieren Sie sich telefonisch über das Hygienekonzept und den Ablauf der Untersuchungen. Das Praxisteam steht Ihnen sehr gern mit Rat und Tat zur Seite. Sollten Sie eine Vorsorgeuntersuchung versäumt haben, können Sie dennoch Ihr Kind mit Augenmerk auf einen zeitgemäßen Entwicklungsstand von unseren Kinderärzt*innen untersuchen lassen.
Hier finden Sie unsere zuständigen Kinderarztpraxen:
Gardelegen: Fachärztliches Zentrum, Ernst-v.-Bergmann-Str. 22, Telefon: 03907 79-1348
Salzwedel: Fachärztliches Zentrum, Karl-Marx-Str. 30, Telefon: 03901 88-7570
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