Gardelegen. Am Mittwoch fand im Altmark-Klinikum Gardelegen eine wegweisende interdisziplinäre Fortbildungsübung in der Zentralen Notaufnahme statt. Die Ärzte und das Pflegepersonal der Notaufnahme sowie das Team des Rettungsdienstes vom DRK-Kreisverband Salzwedel kamen zusammen, um eine strukturierte Patientenübergabe im Schockraum unter simulierten Bedingungen zu üben. Diese Übung war eine großartige Gelegenheit für alle Beteiligten, ihre kommunikativen Fähigkeiten in realistischen Notfallszenarien zu verbessern und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Teams zu stärken. „Mit der Übergabe des Patienten vom Rettungsdienst an das Personal der Zentralen Notaufnahme erfolgt auch die Übertragung der Behandlungsverantwortlichkeit und Zuständigkeit. Für dieses Vorgehen gibt es bisher keinen verbindlichen Standard. Um diesen Prozess in unserer Zentralen Notaufnahme einheitlich, effizient und sicher zu gestalten, sind wir heute hier“, sagte Sebastian Fuchs, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme. Ziel des Schockraumtrainings war es, die Kommunikation zwischen Klinikpersonal und Mitarbeitenden des Rettungsdienstes während einer Patientenübergabe zu optimieren.
Während der Übung wurden verschiedene Notfallsituationen nachgestellt, bei denen die Teams ihre Kenntnisse anwenden und gleichzeitig voneinander lernen konnten. Das gemeinsame Training half, die Kommunikation zu verbessern, wie Sebastian Fuchs, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme bestätigte: „Das gemeinsame Training mit dem Rettungsdienst diente der Verbesserung der Kommunikation und sektorenübergreifenden Zusammenarbeit. Das Üben in realitätsnahen Szenarien ist entscheidend, um im Notfall effizient und koordiniert handeln zu können. Ich bin sehr zufrieden und freue mich auf weitere Übungen, die uns helfen werden den hohen Standard in der Patientenversorgung aufrecht zu erhalten.“
Steffen Heidler, Leiter des Rettungsdienstes beim DRK Salzwedel, zog ebenfalls ein positives Resümee: „Wir sind dankbar für die Einladung zur gemeinsamen Übung im Altmark-Klinikum Gardelegen. Unser Ziel war es, die Zusammenarbeit mit den Ärzten und dem Pflegepersonal der Zentralen Notaufnahme zu vertiefen und unsere kommunikativen Abläufe im Schockraum zu synchronisieren. Durch das realitätsnahe Training konnten wir wertvolle Erfahrungen sammeln und unser Zusammenspiel weiter verbessern. Solche Übungen sind essentiell, um im Notfall gemeinsam sehr schnell und effektiv handeln zu können.“
Aufgrund des Erfolgs dieser ersten sektorenübergreifenden Übung sind bereits weitere Fortbildungen dieser Art geplant. „Regelmäßige Trainings sollen sicherstellen, dass wir immer bestens vorbereitet sind, um unseren Patientinnen und Patienten die bestmögliche Versorgung hier im Altmark-Klinikum Gardelegen zu bieten“, so Sebastian Fuchs.







