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Internationale Zusammenarbeit: Chinesische Delegation besucht Altmark-Klinikum Gardelegen

Internationale medizinische Brücken: Professor Dr. Gerhard Jorch (2. v. l.) und die chinesische Delegation erkunden gemeinsam im Altmark-Klinikum Gardelegen deut-sche Standards in der Neuropädiatrie. Eine wegweisende Zusammenarbeit für eine globale Verbesserung der Gesundheitsversorgung.
Professor Dr. Gerhard Jorch, renommierter Experte im Bereich Pädiatrie und Neonatalogie, hieß kürzlich eine Delegation aus Lianyungang im Altmark-Klinikum Gardelegen herzlich willkommen.

Gardelegen. Professor Dr. Gerhard Jorch, renommierter Experte im Bereich Pädiatrie und Neonatalogie, hieß kürzlich eine Delegation aus Lianyungang im Altmark-Klinikum Gardelegen herzlich willkommen. Die Zusammenarbeit zwischen Professor Jorch und der chinesischen Delegation erstreckte sich von 2020 bis 2022, in der er als Senior Consultant gemeinsam mit Kollegin Hui Ma das Mutter-Kind-Klinikum betreute, um deutsche Standards in der Geburtshilfe (Perinatalmedizin) einzuführen. Der ehemalige Direktor der Kinderklinik des Universitätsklinikums in Magdeburg leitet seit 2021 die Neuropädiatrische Spezialambulanz im Altmark-Klinikum Gardelegen.

Die Freude über den gelungenen Besuch der chinesischen Partner vor Ort war groß, wie Professor Jorch betonte. Während des Treffens informierten sich leitende Beamte der Gesundheitsbehörden und Klinikdirektoren aus China über die Versorgung von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen in europäischen Perinatalzentren sowie über die Nachbetreuung.

Neben der Neuropädiatrischen Spezialambulanz im Altmark-Klinikum Gardelegen besuchte die Delegation auch renommierte medizinische Einrichtungen in Deutschland und den Niederlanden, darunter die Charité in Berlin, das Universitätsklinikum in Magdeburg und das Erasmus MC Sophia Kinderziekenhuis in Rotterdam.

Seit 2018 betreut Professor Jorch zwei Mutter-Kind-Zentren mit insgesamt 30.000 Geburten pro Jahr in China – in Chongqing und in Lianyungang. Trotz der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie ermöglichten Internet und Telemedizin eine fortlaufende Betreuung.

Der erfahrene Kinderarzt und Neonatologe betont den Einsatz modernster Kommunikationstechnologien für die internationale Zusammenarbeit. "Für eine qualitative Behandlung und Therapie ist ein direkter Patientenkontakt nicht durchgehend notwendig", erklärt er. "Dank des technischen Fortschritts kann ich Neugeborene über 9000 Kilometer per Videoclips oder per VooV (chin. Videokonferenz-Software) genauso gut begutachten und beobachten wie direkt vor Ort. Das macht in den meisten Fällen keinen Unterschied für eine Diagnostik oder für eine Empfehlung der Medikation."

Die Patienten aus Gardelegen und Umgebung profitieren nicht nur von Professor Jorchs herausragender Expertise, sondern auch von einem umfassenden Netzwerk, das eine qualitativ hochwertige medizinische pädiatrische Versorgung gewährleistet. Von Gardelegen aus sind die am besten qualifizierten Spezialkliniken beispielsweise in Magdeburg, Berlin, Wolfsburg, Hannover, Halle und Leipzig für ernsthafte Kinderkrankheiten in Pkw-Distanz gut erreichbar.