Salzwedel. Schmerzen beim Anziehen, beim Griff in ein hohes Regal oder nachts beim Liegen auf der betroffenen Seite: Schulterbeschwerden können den Alltag erheblich einschränken. Doch nicht jede schmerzhafte Schulter muss operiert werden. Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wann ein künstliches Gelenk sinnvoll sein kann, erläutert Dr. med. Levent Yücel am Mittwoch, 7. Oktober 2026, ab 17 Uhr im Großen Konferenzraum des Altmark-Klinikums Salzwedel.
Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk des menschlichen Körpers. Seine Funktion hängt wesentlich vom Zusammenspiel der Gelenkflächen, Muskeln und Sehnen ab. Verschleiß, Verletzungen oder Schäden an der Rotatorenmanschette können Schmerzen, Kraftverlust und eine zunehmende Bewegungseinschränkung verursachen. Im Vortrag erfahren die Teilnehmenden, wann zunächst konservative Behandlungen wie Physiotherapie, gezielte Bewegungsübungen und eine abgestimmte Schmerztherapie helfen können. Erst wenn diese Möglichkeiten nicht mehr ausreichen und die Beschwerden die Lebensqualität dauerhaft beeinträchtigen, kommt ein künstlicher Gelenkersatz infrage.
Dr. med. Levent Yücel erklärt außerdem den Unterschied zwischen einer anatomischen und einer inversen Schulterprothese. Während die anatomische Prothese den natürlichen Aufbau des Schultergelenks nachbildet, kann eine inverse Prothese auch dann eingesetzt werden, wenn die Rotatorenmanschette stark geschädigt ist. Im Anschluss besteht Gelegenheit für persönliche Fragen. Die Veranstaltung findet im Altmark-Klinikum Salzwedel, Brunnenstraße 1, statt. Anmeldungen nimmt Frau Peters im Sekretariat unter der Telefonnummer 03901 88-7200 oder per E-Mail an j.peters@altmark-klinikum.de entgegen.
