Gardelegen. Wie fühlt es sich an, selbst einen Kunstknochen zu bearbeiten oder einen Ultraschall zu machen? Genau das konnten die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Salus Altmark Holding beim diesjährigen Treffen im Altmark-Klinikum Gardelegen erleben. Statt grauer Theorie gab es spannende Einblicke in den somatischen Klinikalltag: Zum Anfassen, Ausprobieren und Nachfragen. Zum Auftakt begrüßten Florian Landsmann, Kaufmännischer Direktor des Altmark-Klinikums, Dr. med. André Paszkier und Dipl.-Med. Angelika Schmäcke die Gruppe und stimmten auf den Tag ein.
Chirurgie hautnah: Unter Anleitung von Dr. Paszkier, Leiter des Zentrums für Chirurgie, probierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus, Platten an Kunstknochen anzubringen und Bohrungen vorzunehmen. Eine Übung, die normalerweise dem OP-Team vorbehalten ist.
Einblicke in Geburtshilfe und Frauenheilkunde: Chefärztin Angelika Schmäcke öffnete die Türen zu ihrer Klinik. Am OP-Übungsapparat konnten die Stipendiatinnen und Stipendiaten selbst Hand anlegen, den Kreißsaal erkunden und Ultraschallgeräte ausprobieren.
Echte Erfahrungen, offener Austausch: Zum Abschluss ging es ins Café, wo bei Kaffee und Kuchen keine Frage unbeantwortet blieb. Angelika Schmäcke und Anne Sophie Schoof, ehemalige Stipendiatin und heute Ärztin in Weiterbildung, gaben Tipps zur Facharztausbildung und berichteten offen aus ihrem Berufsalltag. Besonders Schoofs Weg vom Stipendium in die ärztliche Praxis machte Mut und zeigte Perspektiven auf. Am Ende des Tages nahmen die Stipendiatinnen und Stipendiaten nicht nur praktische Erfahrungen mit, sondern auch viele persönliche Eindrücke. Das Treffen machte deutlich: Der Arzt- und Ärztinnenberuf ist vielfältig, anspruchsvoll, erfüllend und lässt sich am besten verstehen, wenn man selbst mittendrin ist.
Mehr über die SAH-Stipendien:
www.sah-karriere.de/berufseinstieg/studierende
Kurz informiert: Das Altmark-Klinikum in Gardelegen und Salzwedel unterstützt Medizinstudierende mit zwei Stipendienprogrammen. Über die Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Brandenburg MHB werden jedes Jahr zwei Studierende gefördert mit der Perspektive, ihre Facharzt-Weiterbildung im Altmark-Klinikum zu absolvieren. Zusätzlich bietet das Klinikum ein eigenes Stipendium an. Ab bestandenem Physikum erhalten Stipendiatinnen und Stipendiaten finanzielle Unterstützung und zugleich die Sicherheit, ihre Weiterbildung im Klinikum fortsetzen zu können. So verbinden die Programme finanzielle Entlastung mit einer klaren beruflichen Perspektive in der Region.
