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Vorbeugen statt Nachsorgen: Grippeschutzimpfung für Herbst 2024 empfohlen

Frau Dr. Mewes
Dr. Ines Mewes, Leiterin der Stabsstelle Hygiene der Salus Altmark Holding, betont die Bedeutung der Grippeschutz- und COVID-19-Impfung für vulnerable Bevölkerungsgruppen und Risikopatienten.
Dr. Ines Mewes informiert über jahreszeitliche Schutzmaßnahmen

Der Herbst steht vor der Tür und mit ihm auch die Grippesaison. Besonders in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und sozialen Einrichtungen ist es von größter Bedeutung, dass sich sowohl das Personal als auch Angehörige und Betreuende von Risikogruppen gegen die Grippe impfen lassen. Die jährliche Grippeschutzimpfung stellt den effektivsten Schutz vor einer Ansteckung dar und hilft, schwere Krankheitsverläufe zu verhindern.

Salzwedel. „Die Grippeschutzimpfung ist nicht nur eine Schutzmaßnahme für uns selbst, sondern auch für all jene, die wir täglich betreuen. Gerade ältere Menschen und Personen mit chronischen Erkrankungen profitieren von der Impfung, da eine Infektion für sie schwerwiegende Folgen haben kann“, betont Dr. Ines Mewes, Leiterin der Stabsstelle Hygiene der Salus Altmark Holding.

Die Grippeimpfung wird jährlich angepasst, um den bestmöglichen Schutz vor den aktuell zirkulierenden Viren zu bieten. Bereits ab Oktober und bis Mitte Dezember sollte die Impfung erfolgen, um die Grippesaison gut vorbereitet zu beginnen. „Je mehr Menschen geimpft sind, desto weniger kann sich das Virus ausbreiten – das schützt uns alle, aber insbesondere die vulnerablen Gruppen“, so Dr. Mewes weiter.

Für Personen ab 60 Jahren, Menschen mit Grunderkrankungen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich ist die Grippeimpfung besonders wichtig. „In diesen Gruppen kann die Grippe schwerwiegende Verläufe nehmen. Durch die Impfung können wir schwere Erkrankungen verhindern und gleichzeitig die Belastung für das Gesundheitssystem reduzieren“, erklärt Dr. Mewes.

Zusätzlich zur Grippeimpfung ist in diesem Jahr auch eine Auffrischungsimpfung gegen COVID-19 empfohlen. Diese richtet sich insbesondere an Personen ab 60 Jahren, Menschen mit Grunderkrankungen und Personen, die in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen arbeiten. Die Auffrischung sollte im Abstand von zwölf Monaten zur letzten Impfung erfolgen, vorzugsweise im Herbst. Personen mit gesundem Immunsystem, die im Laufe des Jahres eine Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben, können auf die Auffrischung verzichten.

„Wir möchten unser Personal und alle im Gesundheitssystem Beschäftigten darin bestärken, diese Schutzmaßnahmen wahrzunehmen. Impfen schützt uns und die Menschen, die auf unsere Fürsorge angewiesen sind“, appelliert Dr. Mewes abschließend.