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Wie junge Menschen ihren Weg in die Pflege finden

Stephanie Kreip (links) und Franziska Kloss begleiten junge Menschen an der Pflegeschule in Salzwedel auf dem Weg zu fachlicher Sicherheit und verantwortungsvollem Handeln.
Die Lehrkräfte Stephanie Kreip und Franziska Kloss geben Einblicke in die Ausbildung der Pflegeschule am Altmark-Klinikum.

Salzwedel. Eine gute Pflegeausbildung vermittelt weit mehr als Fachwissen. Sie gibt jungen Menschen Orientierung, stärkt ihr Selbstvertrauen und befähigt sie, auch in anspruchsvollen Situationen sicher und verantwortungsvoll zu handeln. Genau darin sehen Stephanie Kreip und Franziska Kloss ihre Aufgabe als Lehrkräfte an der Pflegeschule am Altmark-Klinikum in Salzwedel. Beide begleiten Auszubildende auf ihrem Weg in einen Beruf, der fachliche Präzision, persönliche Reife und ein hohes Maß an Verantwortung verlangt. Ihre fachlichen Schwerpunkte unterscheiden sich, ihr Anspruch ist derselbe: junge Menschen in ihrer Entwicklung zu stärken und sie auf eine Pflege vorzubereiten, die den Menschen in seinem gesamten Lebenszusammenhang wahrnimmt.

Stephanie Kreip erlebt im Unterricht, wie Auszubildende Schritt für Schritt an Selbstvertrauen gewinnen. Mit wachsendem Wissen und zunehmender praktischer Erfahrung lernen sie, komplexe Pflegesituationen einzuschätzen, Entscheidungen fachlich zu begründen und auch anfänglichen Unsicherheiten souveräner zu begegnen. Genau diese Entwicklung zu begleiten, ist für sie der Kern guter Lehre: „Für mich bedeutet es, junge Menschen auf ihrem Weg von Unsicherheit im Pflegealltag hin zu verantwortungsvollem Handeln zu begleiten.“ Neben fundiertem Fachwissen geht es ihr deshalb besonders um die Entwicklung pflegerischer Handlungskompetenz. Dafür braucht es einen Unterricht, in dem Fragen ausdrücklich erwünscht sind, individuelle Fortschritte wahrgenommen werden und Auszubildende ermutigt werden, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Ein guter Arbeitstag entsteht für Stephanie Kreip dort, wo motivierte Auszubildende, eine offene Lernatmosphäre und ein wertschätzender fachlicher Austausch zusammenkommen. Auch gemeinsames Lachen gehört für sie dazu. Was die Pflegeschule auszeichnet, zeigt sich aus ihrer Sicht vor allem im Inneren. Hinter der eher unscheinbaren Fassade stehen ein unterstützendes Kollegium, engagierte Auszubildende und ein verlässliches Miteinander. Aktuell gehören acht Lehrende sowie zwei Mitarbeiterinnen in Administration und Sekretariat zum Team. Mit den zusätzlichen Aufgaben in der Fort- und Weiterbildung, bei Kenntnisprüfungen und der kommenden Pflegefachassistenzausbildung soll das Kollegium weiter wachsen.

Diese Verbindung von fachlicher Entwicklung und persönlicher Begleitung prägt auch die Arbeit von Franziska Kloss. Ihre heutige Lehrtätigkeit knüpft dabei unmittelbar an ihre eigene pflegerische Praxis an. Viele Jahre arbeitete sie auf einer interdisziplinären Intensivstation, eine Zeit, die sie fachlich wie persönlich geprägt hat. Mit dem Studium der Medizinpädagogik und durch ihre Erfahrungen als Mutter rückte die pädiatrische Pflege zunehmend in den Mittelpunkt ihrer Lehrtätigkeit. Heute ist sie für Franziska Kloss eine Herzensangelegenheit: „Pädiatrische Pflege ist hochkomplex und emotional anspruchsvoll. Genau das macht sie so wertvoll.“ Kinder äußern ihre Bedürfnisse häufig anders als Erwachsene, während Eltern und Angehörige Sicherheit, Verständnis und Vertrauen benötigen. Gefragt sind deshalb Empathie, Geduld, fundiertes Fachwissen und ein feines Gespür für Kommunikation. Pflege zeigt sich hier besonders deutlich als Teamarbeit und Beziehungsarbeit zugleich. Viele Auszubildende entdecken im Unterricht erst, wie vielfältig und anspruchsvoll dieses Fachgebiet ist. Aus anfänglicher Zurückhaltung entwickelt sich häufig Neugier, aus Neugier echtes Interesse und mitunter sogar eine neue berufliche Perspektive. Für Franziska Kloss sind das die stärksten Momente ihrer Lehrtätigkeit. Zugleich reichen die Kompetenzen aus der pädiatrischen Pflege weit über dieses Fachgebiet hinaus. Genaues Beobachten, verständliche Kommunikation, ganzheitliches Denken und der sensible Umgang mit Menschen sind in allen Bereichen der Versorgung unverzichtbar.

Stephanie Kreip und Franziska Kloss stehen damit für eine Ausbildung, die fachliche Qualität mit persönlicher Begleitung verbindet. Sie bereiten junge Menschen nicht nur auf Prüfungen vor, sondern stärken sie darin, ihren Fähigkeiten zu vertrauen, Verantwortung zu übernehmen und Versorgung aktiv mitzugestalten. Die Pflegeschule am Altmark-Klinikum in Salzwedel schafft dafür einen verlässlichen Rahmen und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in der Region.

Das neue Ausbildungsjahr startet am 1. September 2026 und es können am Altmark-Klinikum noch einzelne Bewerberinnen und Bewerber aufgenommen werden. Ein Einstieg ist nach Rücksprache grundsätzlich noch bis Ende September möglich. Auch bei weiteren Trägern, die mit der Pflegeschule zusammenarbeiten, bestehen noch Kapazitäten - Link zur Pflegeschule.

Informationen zu freien Ausbildungsplätzen und zu den Zugangsvoraussetzungen finden Interessierte im Karriereportal der Salus Altmark Holding.