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So früh wie möglich Ursachen für Entwicklungsstörungen finden

Aufgrund der pandemiebedingten Hygienevorschriften war zu dem Vortrag mit Prof. Dr. Gerhard Jorch (stehend) und Matthias Zander die Teilnehmeranzahl begrenzt.

„Erzieherinnen und Erzieher in Kindergärten haben ein sehr gutes Gefühl für den Entwicklungsstand von Kleinkindern“, machte Prof. Gerhard Jorch während des Vortrages zum Thema „Entwicklungsstörungen bei Kleinkindern“ deutlich. Gemeinsam mit Matthias Zander, Pädagogischer Leiter der Frühförder- und Beratungsstelle des Diakonischen Werkes Altmark West e.V., informierte der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin über Diagnostik und Fördermöglichkeiten für betroffene Kinder.

Seiner Meinung nach haben Erzieherinnen und Erzieher einen besonders guten Blick dafür, weil sie wegen ihrer Tätigkeit sehr gut geschult sind. So können in regelmäßigen Abständen Auffälligkeiten, die sich in Entwicklungsverzögerungen oder -störungen zeigen, erkannt werden. „Es ist wünschenswert, so früh wie möglich, Entwicklungsstörungen zu finden“, so Prof. Jorch.  

In seiner medizinischen Tätigkeit im Altmark-Klinikum Gardelegen ist er zudem als Gutachter tätig, um Mädchen und Jungen entsprechend ihres Förderbedarfes zu diagnostizieren. Zielführend dabei ist dann oft der integrative Status. Dazu arbeitet Prof. Jorch eng mit Matthias Zander von der Frühförder- und Beratungsstelle des Diakonischen Werkes Altmark West e.V. zusammen. Der Pädagogische Leiter machte auf die landesweite Notsituation von Betroffenen aufmerksam, denn mit einer Beantragung von Frühförderleistungen sind meistens lange Wartezeiten und Fahrtwege für Eltern und Kinder verbunden.

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Neuropädiatrische Spezialambulanz
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Haupthaus Krankenhaus - Sockelgeschoss

Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

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